Sommerfest der Naturfreunde: Singen und Spielen im Garten

Sommerfest der Naturfreunde : Singen und Spielen im Garten

Das Sommerfest der Naturfreunde, lockte in diesem Jahr besonders viele Eltern und Kinder in den urigen Garten der Naturfreunde in Rheinnähe. Denn das Wetter war einfach großartig.

Ponyreiten auf einem naheliegenden Feld, Spiele, Kaffee und Kuchen und Bogenschießen gab es. Der jüngste Naturfreund, Ferdinand, krabbelte mit seinen sieben Monaten eifrig auf einer Decke im Gras; die älteste Naturfreundin in Bonn ist Thea Vogel.

Uli Grundmann, ein Bogenschütze aus der Grafschaft erklärte den Kindern Pfeil und Bogen. Alle hatten ihren Spaß. Wer mochte, konnte sich spontan beim Mitsingensemble beteiligen.

Volker Rohde, der einen offenen Gesangstreff bei der Awo in Beuel, jeden ersten Donnerstag im Monat um 19 Uhr ins Leben gerufen hat, stimmte mit Kindern und Erwachsenen fröhliche Lieder an. "Die Naturfreunde sind ein politischer Freizeitverband. In 630 Ortsgruppen in Deutschland engagieren sie sich ehrenamtlich für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft", erklärte der erste Vorsitzende der Ortsgruppe Bonn, Paul Raths.

"Die Natur ist ein schützenswertes Gut soll aber die Möglichkeit für Erholung und für Bewegung bieten". Wegen der Bewegungsfreiheit lieben die Kinder den Garten der Naturfreunde, in dem sich auch das ein oder andere Federvieh tummelt. "Wir dürfen hier im Dreck spielen", erklärte die elfjährige Lina und der neunjährige Yarik war begeistert von der Seilbahn, auf der die Kinder über die Wiese schweben konnten.

Ein Mitglied, Heinz-Joachim Henkis war nachdenklich : "Wir haben einen Antrag auf Anerkennung als Naturschutzvereinigung im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes gestellt, und ausgerechnet von einem grünen Politiker wurde der Antrag kommentarlos abgelehnt. So richtig verstehen tun wir das nicht". Henkis wird sich mit der Ablehnung nicht abfinden wie er sagte.

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