Eierkronenaufhängen der "Concordia" Küdinghoven: Pfingsttreff im Zeichen der Trauer um Marius B.

Eierkronenaufhängen der "Concordia" Küdinghoven : Pfingsttreff im Zeichen der Trauer um Marius B.

Nach dem Tod von Marius B. hatte der Junggesellenverein Concordia Küdinghoven das Maifest abgesagt. Stattdessen wird ein Pfingsttreff ausgerichtet, das am Mittag mit dem Eierkronenaufhängen begann.

Der Verlust von Marius B. schmerzt. "Da wird ein junger Mann aus dem Leben gerissen, den wir alle gemocht haben", sagt André Birr, Herold des Küdinghovener Junggesellenvereins Concordia. Daran werde man noch lange zu knabbern haben. Sein Maifest hat der JGV, bei dem Marius Mitglied war, abgesagt, und die Besuche bei anderen Vereinen fällt laut Birr eher formell aus, ohne Fähndelschwenken und anderes "Brimborium". Man mache "ein bisschen Halbgas", und dieser Zustand werde wohl noch das ganze Jahr anhalten.

"Nächstes Jahr starten wir wieder durch." Anstelle des Maifestes richtet der Verein einen Pfingsttreff auf dem Dorfplatz aus. Am Samstag um 14 Uhr wurde die Eierkrone aufgehängt, für die 5234 Hühnereier aufgeblasen und am Gestell befestigt wurden. Danach hat das Dämmerschoppen begonnen, das bis etwa 23 Uhr dauern soll.

Der Sonntag beginnt mit Frühschoppen und Familienfest ab 10 Uhr auf dem Dorfplatz, abends steht wieder ein Dämmerschoppen an. Am Montag wird in der 10-Uhr-Messe in Sankt Gallus auch der Verstorbenen, Mitglied Marius B. und Ehrenvorsitzender Fritz Gartzke, gedacht. Man wolle den Pfingsttreff auch nutzen, um sich über die Verluste auszutauschen, und zeigen, "dass wir alle eng zusammenstehen", so Birr.

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