Landgericht bestätigt Verfahren: Mutterkonzern des Beueler Eiscafés La Luna ist insolvent

Landgericht bestätigt Verfahren : Mutterkonzern des Beueler Eiscafés La Luna ist insolvent

Verschlossene Türen, ausgeräumtes Inventar: Das Eiscafé La Luna in Beuel hat zugemacht. Nun stellt sich heraus, dass der Mutterkonzern Insolvenz angemeldet hat.

Die Gerüchte überschlagen sich derzeit: Denn nicht der Beueler Franchise-Nehmer des Eiscafés "La Luna" im Glaspavillon am Rathausplatz soll insolvent sein, sondern vielmehr die Gesellschaft. Bereits Ende April soll das zuständige Amtsgericht Mönchengladbach ein entsprechendes Verfahren eröffnet haben. Diese Informationen veröffentlicht "North Data", ein Unternehmen für Wirtschaftsanalysen. Demnach soll die Gesellschaft aufgelöst sein. Bestätigt wurde die Information über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens von Fabian Novara, Richter am zuständigen Landgericht Mönchengladbach.

Aus der Firmenzentrale von "La Luna" war dazu jedoch keine konkrete Stellungnahme erhältlich. "Nach Rücksprache mit der Geschäftsführung darf ich Ihnen mitteilen, dass aufgrund von noch laufenden Verhandlungen wir keinerlei Auskunft zum Standort Bonn geben dürfen und vielmehr zur Zeit können", reagiert Björn Hinzpeter vom Unternehmen auf GA-Anfrage.

Auch von SwissLife, Besitzerin des Glaspavillons in unmittelbarer Nähe des Beueler Rathauses, gab es keine weiteren Details: "Zu laufenden Mietverhältnissen oder -verträgen können wir von unserer Seite aus keine öffentliche Auskunft geben, da dies vertrauliche Informationen sind", sagt Yvonne Hoberg für SwissLife.

Die Franchise-Holding "La Luna" hat nach eigenen Angaben in den vergangenen 20 Jahren rund 50 Eisdielen deutschlandweit eröffnet. Allein in NRW sollen es 27 Eiscafés sein.

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