"Dat Bönnsche Hätz": Karnevalisten helfen krebskranken Kindern

"Dat Bönnsche Hätz" : Karnevalisten helfen krebskranken Kindern

"Was Köln kann, können wir auch." Dachten sich Reiner Fritz, Hermann Messinger und Karlheinz Bastian vor rund zwei Jahren. Die drei Karnevalisten haben damals in Beuel die Idee ausgebrütet, eine Benefizveranstaltung für krebskranke Kinder in Bonn zu organisieren. Der Titel war schnell gefunden: "Dat Bönnsche Hätz".

Gesagt, getan: Am Sonntag, 6. Januar 2013, steigt die Premiere. Ab 13 Uhr treten viele bekannte Karnevalisten in der Bad Godesberger Stadthalle auf - und zwar ohne Gage. Auch der Pächter der Stadthalle verzichtet auf die Saalmiete.

"Bei allen, die wir in dieser Vorbereitungszeit angesprochen haben, sind wir auf große Begeisterung bezüglich des Projekts und auf Unterstützung gestoßen. Dafür sind wir sehr dankbar", sagte Reiner Fritz. Dank der guten Kontakte haben die drei Karnevalisten so viele Künstler für diesen Tag gewinnen können, dass nun sogar ein vierstündiges Programm auf die Bühne der Stadthalle gezaubert werden kann.

Die Akteure sind: Wicki Junggeburth, Marie-Luise Nikuta, Querbeat, Jodesberger Junge, Prinzengarde Köln, Fidele Sandhasen, Oliver Hoff, Willi Armbröster, De Tröötemann, Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker, Kindercorps der Beueler Stadtsoldaten Duo Paletti und das Bad Godesberger Prinzenpaar.

Der Erlös der Veranstaltung soll zu 100 Prozent dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. zugute kommen. "Wir arbeiten alle ehrenamtlich, deshalb entstehen auch keine Verwaltungskosten", erklärte Karlheinz Bastian. Nach Auskunft der drei Karnevalisten will der Förderkreis mit der Spende die Freizeitangebote für die kleinen Patienten ausbauen.

Die Eintrittskarten für die Benefizveranstaltung kosten 18 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühren. Die Tickets gelten als Fahrausweise im VRS-Gebiet für Hin- und Rückfahrt. Der Kartenvorverkauf hat jetzt begonnen. Eintrittskarten erhält man über BonnTicket, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in allen Geschäftsstellen des General-Anzeigers in Bonn und der Region.

"Sollte die Premiere ein Erfolg werden, dann werden wir uns sofort an die Arbeit machen und eine Neuauflage für 2014 organisieren. Wir sind uns sicher, dass die Veranstaltung ein ähnlich großer Erfolg wird wie in Köln", sagte Messinger.