1. Bonn
  2. Beuel

Autobahn-Baustelle in Beuel: Holzzaun ist Vorbote der Autobahnverbreiterung

Autobahn-Baustelle in Beuel : Holzzaun ist Vorbote der Autobahnverbreiterung

Der Landesbetrieb Straßen NRW baut ab Oktober zwischen der Bonner Nordbrücke und dem Autobahndreieck Bonn-Nordost eine Standspur. Ein Holzzaun soll den Baumbestand sichern.

Autofahrer, die von der Nordbrücke kommend die Anschlussstelle Bonn-Beuel in Richtung Geislar und Vilich abfahren, wundern sich seit einigen Tagen über einen hölzernen Bauzaun entlang der Leitplanken.

Auf Nachfrage des GA erklärte Helmut Frings, Abteilungsleiter Planung beim Landesbetrieb Straßen NRW in der Regionalniederlassung Ville, am Mittwoch: „Der Zaun ist eine vorbereitende Baustelleneinrichtung. Im Oktober beginnen wir in diesem Abschnitt der A 565 mit der Einrichtung einer Standspur von der Nordbrücke bis zum Autobahndreieck Bonn-Nordost.“ Da der Landesbetrieb deshalb die Autobahnabfahrt etwas anpassen muss – sozusagen nach außen verlagern – werden die Bauarbeiten auch in Höhe der Abfahrt durchgeführt. „Im landschaftspflegerischen Begleitplan wurde uns deshalb zur Auflage gemacht, den ökologisch wertvollen Baumbestand, die Wiesen und die Sträucher durch einen Holzzaun zu schützen“, erklärte Frings.

Gefragt, wie denn der aktuelle Planungsstand bei dem benachbarten Maarstraßenanschluss (A 59) aussieht, antwortete Helmut Frings: „Wir gehen davon aus, dass uns der Planfeststellungsbeschluss in der ersten Jahreshälfte 2018 vorliegen wird. Wenn alle sich anschließenden Schritte der Feinplanung ohne Komplikationen verlaufen und keine Klage gegen den Autobahnausbau erfolgt, wollen wir im Frühjahr 2019 mit dem Ausbau der Autobahn und der neuen Anschlussstelle beginnen.“

Die Bauarbeiten am Autobahnkreuz Bonn-Ost kommen laut Frings gut voran. Dort werden derzeit an der A 562 eine eigene Abbiegespur in Fahrtrichtung Köln und ein Niederschlagsauffangbecken gebaut. „Da wir voll im Zeitplan liegen, gehe ich davon aus, dass wir die Baustelle zum Jahreswechsel 2017/18 abschließen können“, sagte der Verkehrsplaner.