Schwarzrheindorf: Gleitschirmflieger üben Start an Beueler Rheinufer

Schwarzrheindorf : Gleitschirmflieger üben Start an Beueler Rheinufer

Er hatte alles versucht, aber der Gleitschirm wollte einfach nicht abheben. Dabei gab sich der Sportler am Beueler Rheinufer am Dienstagnachmittag richtig Mühe. Dahinter steckte allerdings eine Übung.

Keineswegs um einen misslungenen Startversuch hat es sich bei den Aktionen des Gleitschirmfliegers gehandelt, der in der vorigen Woche auf den Rheinwiesen in Beuel-Nord seinen Schirm ausgebreitet hatte. Es handelte sich vielmehr um sogenanntes „Groundhandling“ (Aufziehübungen), mit dem die Sportler den Umgang mit dem Sportgerät üben, auch um später in der Luft ein sicheres Fliegen zu gewährleisten. Das ist eine übliche Trainingsmethode und Bestandteil des Sports, wie uns die Gleitschirmflieger-Szene korrigierte. Wir bedauern den Fehler, dass wir diese Übungen fälschlicherweise als Versuch bezeichnet haben, das Fluggerät in die Luft zu bringen, und entschuldigen uns dafür.

Ursprüngliche Meldung: Wenn man etwas nicht ausprobiert, erfährt man häufig auch nicht, ob es klappt. Unter diese Weisheit muss man den Versuch eines Gleitschirmfliegers subsumieren, der am Dienstagnachmittag versucht hat, mit seinem Fluggerät auf der Hundewiese am Rhein hinter Schwarzrheindorf zu starten.

Er und seine Begleiterin sortierten Schirm und Schnüre, bevor der Mann mehrfach in die Luft zog, um einen günstigen Windstoß zum Start zu erwischen. Der kam jedoch nicht, und so sank der Schirm immer wieder zu Boden.

Der Mann war außerdem ganz auf seine Muskelkraft angewiesen, denn einen Rotor auf dem Rücken hatte er nicht. Nach mehreren Versuchen, das Fluggerät in die Luft zu bringen, gab das Pärchen jedenfalls auf und packte seine Sachen zusammen.

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