Langjähriger Küster hört auf: Gemeinde in Holzlar verabschiedet Reiner Mangold

Langjähriger Küster hört auf : Gemeinde in Holzlar verabschiedet Reiner Mangold

Nach seinem letzten Dienst bei der Jahresabschlussmesse ist Küster Reiner Mangold im Alter von 79 Jahren von der Gemeinde Christ König in Holzlar verabschiedet worden.

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es war schön mit euch!“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Küster Reiner Mangold von seiner Gemeinde Christ König in Holzlar. Nach 20 Jahren in der Katholischen Kirchengemeinde hatte der 79-Jährige in der Jahresschlussmesse zum letzten Mal seinen Dienst am Altar und in der Sakristei versehen und wurde von Pfarrverweser Pater Tijo und der Pfarrausschussvorsitzenden Andrea Honecker gewürdigt.

Dass er bei der Vorbereitung der Messen, Taufen, Trauungen und Beerdigungen ein „treuer, tüchtiger und verlässlicher Mitarbeiter“ war, bestätigte ihm Pater Tijo am Ende der Jahresschlussmesse. Er habe immer die besondere Würde des Küsterdienstes geachtet und im Umgang mit den Messdienern seine Aufgabe als Anleiter und Begleiter gewissenhaft und mit viel menschlicher Wärme ausgeübt.

Zu Hause wird erstmal Ordnung gemacht

Obwohl längst im Rentenalter, hatte Mangold seinen Arbeitsvertrag zuletzt von Jahr zu Jahr verlängert. Andrea Honecker, nicht nur Vorsitzende des Pfarrausschusses, sondern auch Leiterin von Kinder- und Jugendchor der Gemeinde, hob in ihren Dankesworten das besondere Engagement von Mangold hervor, der „weit über seine Dienstzeiten hinaus immer zur Stelle war, wenn seine Unterstützung gebraucht wurde“.

Mit großem Applaus wurde Mangold bei der Dankmesse für die Sternsinger noch einmal verabschiedet. Einen Nachfolger hat man bereits gefunden: Martin Hinsen, bisher Küster in St. Adelheid in Pützchen, betreut ab sofort beide Kirchen.

Beim Neujahrsempfang im Pfarrheim nach der Sternsingermesse hatte die Gemeinde nochmals die Gelegenheit, den beliebten Küster persönlich in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. „Ich muss jetzt bei mir zu Hause erst einmal für Ordnung sorgen“, verriet er, „denn es ist sehr viel liegengeblieben."

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