27-Jähriger fährt in Schlangenlinien: Fahrradfahrer in Beuel mit zwei Promille unterwegs

27-Jähriger fährt in Schlangenlinien : Fahrradfahrer in Beuel mit zwei Promille unterwegs

Mit zwei Promille Alkohol im Blut ist ein 27-jähriger Radfahrer am frühen Samstagmorgen durch Bonn-Beuel gefahren - in Schlangenlinien. Dadurch und weil er eine rote Ampel missachtete, fiel er Streifenpolizisten auf.

Wie die Polizei am Montag berichtete, stoppten die Beamten den Radfahrer um 4.55 Uhr auf der Friedrich-Breuer-Straße, als an der Einmündung zur Limpericher Straße das Rotlicht der dortigen Ampel missachtete.

Der 27-Jährige führte einen freiwilligen Atemalkoholtest durch, der einen Wert von rund zwei Promille ergab. Er musste die Polizeibeamten auf die Wache Ramersdorf begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wurde eingeleitet.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass betrunkene Radfahrer nicht nur sich selbst gefährden, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Die Promillegrenze für absolute Fahruntüchtigkeit liege bei Radfahrern bei 1,6 Promille. Wer mit diesem Wert oder mehr Fahrrad fahre, begehe eine Straftat, auch wenn bei der Fahrt niemand zu Schaden komme. Bereits ab Erreichen des relativen Grenzwertes von 0,3 Promille könne eine Strafanzeige erfolgen.

Wer betrunken auf dem Fahrrad erwischt wird, muss neben Bußgeldern und Geldstrafen auch damit rechnen, dass er mit Punkten in Flensburg, der Anordnung zu einer zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) oder sogar mit dem Entzug der Fahrerlaubnis bestraft wird.

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