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Kommentar zum Bürgerfest: Der Elan lässt hoffen

Kommentar zum Bürgerfest : Der Elan lässt hoffen

Das 31. Bürgerfest hat gezeigt, wie gut Vereinen, Politik, Verwaltung und der Händler zusammenarbeiten können. Der Tatendrang, etwas zu bewegen, soll auch bei der Schaffung eines Kulturquartiers gezeigt werden, meint GA-Redakteur Holger Willcke.

In jüngster Vergangenheit konnte man vernehmen, der Slogan „Beuel hat's“ ist in die Jahre gekommen – etwas Innovativeres muss her. Aber Hand aufs Herz: Kann man kürzer und prägnanter zum Ausdruck bringen, dass Beuel viel zu bieten hat?

Das 31. Bürgerfest der Gewerbe-Gemeinschaft ist der beste Beweis für ein gutes Miteinander zwischen Vereinen, Politik, Verwaltung und der Händlerorganisation. Gemeinsam wurde ein rundum gelungenes Fest für Bürger angeboten, die das mit ihrem Besuch auch honoriert haben. Die Straßen waren gut gefüllt, an vielen Ständen gab es Schlangen und auf den sechs Bühnen wurde ein feines Kulturprogramm geboten – von Pause & Alich bis zu Los Manolos.

Auch bei der Diskussionsrunde zum geplanten Kulturquartier auf dem Gelände der Halle Beuel war der Wille spürbar, für den Stadtbezirk – und wahrscheinlich sogar für die gesamte Stadt Bonn – etwas Einmaliges auf die Beine stellen zu wollen. Dieser Tatendrang muss jetzt auch umgesetzt werden. Und dabei darf nicht nur das Kulturquartier im Mittelpunkt stehen.

Auch das Promenadenfest des Stadtbezirks bedarf einer grundlegenden Vitalisierung. Und wenn man ehrlich ist, darf sich diese Euphorie nicht nur auf das Feiern beschränken. Für Wohnungs- und Straßenbau, Bäderpolitik sowie für die Integration von Menschen, die unsere Hilfe benötigen, müssen Einigkeit und Engagement ebenso verpflichtend sein, damit „Beuel hat's“ für ein breites Aufgabenspektrum steht.