Vermisst an Vatertag

Zweijährige büxt aus und irrt durch Schwarzrheindorf

Im Jahr 2017 verbrachten Väter im Durchschnitt 26 Stunden pro Woche mit ihren Kinder. 1997 waren es nur 17 Stunden pro Woche.

Symbolbild.

Beuel. Ein zweijähriges Mädchen ist am Donnerstagmorgen ausgebüxt und mehr als eine Stunde durch Schwarzrheindorf geirrt. Glücklicherweise gab es ein Happyend.

Eine Zweijährige, die am Donnerstagmorgen mehr als eine Stunde alleine durch die Straßen von Schwarzrheindorf geirrt war, ist wieder wohlbehalten bei ihren Eltern zu Hause. Das hat die Bonner Polizei am Freitag dem GA auf Nachfrage bestätigt.

Das unternehmungslustige Mädchen hat auf bislang unbekannte Art und Weise das elterliche Heim verlassen und die Nachbarschaft erkundet. Passanten fiel das Kind auf, weil es alleine im Bereich Rheinaustraße/Wolfsgasse unterwegs war.

Auch die sofort benachrichtigte Polizei konnte dem Mädchen keinen Namen oder anderen Hinweis auf seine Herkunft entlocken. Die beiden Polizeibeamten gingen mit dem Mädchen ans Rheinufer und sprachen dort Spaziergänger, Jogger und Camper an. Laut Polizeipressestelle kannte niemand der Angesprochenen das Kind. Suchende Eltern konnte die Polizei auch nicht finden.

Kurzentschlossen nahmen die beiden Beamten das Kind mit zur Polizeiwache Ramersdorf. Nach kurzer Zeit meldeten sich die Eltern des Mädchens und wollten eine Vermisstenanzeige aufgeben. Vater und Mutter waren erleichtert, dass sich die Kleine in der Obhut der Polizei befand. Die Mutter setzte sich sofort ins Auto und holte ihre Tochter auf der Wache ab. Der Vatertag konnte dann doch noch in Ruhe und gemeinsam gefeiert werden.