Bürgerverein Küdinghoven

Ein Picknick zum Dank für die Helfer

Altes Gemäuer mit vielen Fans: Zu einem Picknick am Foveaux-Häuschen hat der Bürgerverein Küdinghoven eingeladen.

KÜDINGHOVEN. "Hier, wo wir stehen, ist Küdinghoven", sagte Werner Bolz am Samstag bei einem Picknick am Foveaux-Häuschen im Ennert. 100 Stufen würden hier hinaufführen, so der Bürgervereins-Vorsitzende, die Treppe beginne am West-Hang des Ennert. Schon bevor man die Stufen hinaufgeht, hat man einen wunderbaren Blick über Bonn und das Rheintal.

Der Ausblick vom Foveaux-Häuschen, das weiter oben steht, müsste logischerweise noch besser sein. Wäre die Aussicht denn nicht von Bäumen versperrt. "Wenn man sich vor 50 Jahren in das Foveaux-Häuschen hinein setzte, hatte man einen wunderbaren Ausblick über das Rheintal durch eine Schneise im Wald", erklärte Michael Quabeck aus dem Vorstand des Bürgervereins. "Doch die Sichtschneise ist zugewuchert. Jahrelang haben wir uns beim Forstamt dafür stark gemacht, dass wir die Sichtschneise wieder gerodet bekommen."

"Das Häuschen ist unser Wahrzeichen", sagte Werner Bolz aus dem Vorstand des Bürgervereins. "Letztes Jahr hat das Forstamt endlich bewilligt, die entsprechenden Bäume zu fällen. Nächstes Jahr im Januar können wir die Aussicht wieder genießen", sagte Michael Quabeck. Im Frühjahr diesen Jahres wurden, wie berichtet, bereits erste Bäume am Hang gefällt, dabei halfen Mitglieder des Bürgervereins Küdinghoven und des Eifelvereins.

"Das Picknick ist ein kleiner Dank an die Helfer, die damit einen kleinen Schritt dahin getan haben, das Foveaux-Häuschen wieder zu einem schönen Aussichtspunkt zu machen," sagte Werner Bolz. Die Fahne des Ortsvereins Küdinghoven wurde am Samstag ebenfalls an einem eigens mitgebrachten Fahnenmast gehisst. Der ehemalige Bäckermeister Karl Brendebach sang ein rührendes Lied: "Dort, wo die Bäume rauschen, gibt es eine Schänke, wartet eine Magd...".