Konzert für Nepomuk-Stiftung

Bruce Kapusta spielt Benefizkonzert in Beuel

Bruce Kapusta tritt am Sonntag, 23. Dezember, in der Kirche St. Paulus Beuel-Ost auf. Veranstalter des Konzerts sind die Nepomuk-Stiftung und die Gewerbegemeinschaft Beuel.

Bruce Kapusta tritt am Sonntag, 23. Dezember, in der Kirche St. Paulus Beuel-Ost auf. Veranstalter des Konzerts sind die Nepomuk-Stiftung und die Gewerbegemeinschaft Beuel.

Bonn. Im rheinischen Karneval kennt man Bruce Kapusta als "Clown mit der Trompete". Er hat aber auch eine besinnliche Seite, die er in der Weihnachtszeit zeigt.

Im rheinischen Karneval kennt man ihn seit 30 Jahren als „Der Clown mit seiner Trompete“. Er ist das Jahr über als Sänger, Trompeter und Entertainer auf vielen Bühnen zu Hause. Bruce Kapusta hat aber auch noch eine besinnliche Seite, und die zeigt er in der Advents- und Weihnachtszeit. Seit 14 Jahren tourt er am Jahresende mit einem besinnlichen Musik- und Textprogramm durch die schönsten Kirchen des Rheinlands. Am Sonntag, 23. Dezember, gastiert er ab 19.30 Uhr in der Kirche Sankt Paulus in Beuel-Ost. Mit Bruce Kapusta sprach .

Worauf darf sich das Publikum bei Ihrem Konzert freuen?

Bruce Kapusta: Wir haben das Programm in diesem Jahr neben den bekannten Klassikern mit neuen Liedern und neuen Geschichten versehen. Es gibt Lieder von meiner Special Edition-CD mit kölschen Geschichten der beliebten Autorin Elfi Steickmann. In festlich beleuchteter Atmosphäre der schönsten Kirchen und Säle des Rheinlands dürfen sich meine Gäste auf einen besinnlichen und humorvollen Abend freuen. Begleitet werde ich außerdem von Chizuko Takahashi mit der Violine sowie Annemie Lorenz mit ihren kölschen Erzählungen.

Was ist das Besondere am Weihnachtsprogramm 2018?

Kapusta: Bei den Konzerten merke ich immer, dass das Publikum gerne mitsingt. Deshalb habe ich in das Programm auch Lieder aufgenommen, die zum Mitsingen einladen. Die Zuhörer dürfen sich also auf feierliche Trompetenklänge freuen und auf das gemeinsame Singen der beliebtesten Weihnachtslieder. So erleben wir dieses besondere Gemeinschaftsgefühl, das die Advents- und Weihnachtszeit ausmacht.

Gibt es auch kölsche Aspekte im Programm?

Kapusta: Da ich 'ne kölsche Jung bin, gibt es natürlich auch eigene Lieder und kölsche Geschichten rund um das Weihnachtsfest. Das Konzert bietet diese ganz besondere Mischung aus besinnlichem Zuhören, Innehalten, Singen und herzlichem Lachen.

Was hat Sie auf die Idee zu Ihrer Weihnachtstour gebracht?

Kapusta: Weihnachten und die Adventszeit waren für mich schon immer was Besonderes. Daran hat sich seit meiner Kindheit kaum etwas geändert. Die Wochen vor Weihnachten sind eine schöne Zeit. Man kommt mit der ganzen Familie zusammen, trifft Freunde und Bekannte, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, nimmt sich Zeit füreinander. Diesen besonderen Zauber möchte ich mit meinen Weihnachtskonzerten einfangen.

Singen Sie auch ein ganz persönliches Weihnachtslied?

Kapusta: Ja, das Lied der „Kleine Stroßemusikant“ erzählt meine eigene Geschichte. Die allerersten öffentlichen Auftritte als Trompeter hatte ich nämlich zur Weihnachtszeit in einer Fußgängerzone. Damals war ich erst zwölf Jahre alt. Zu Anfang war ich natürlich ganz schön aufgeregt. Aber dann war es ein unbeschreiblich schönes Gefühl zu spüren, dass die Musik bei den Zuhörern ankommt. Schon damals wusste ich: Du möchtest mal Musiker werden. Deshalb darf das Lied bei meinem Weihnachtskonzert natürlich nicht fehlen.

Stimmt es, dass Sie bei jedem Konzert für einen guten Zweck spenden?

Kapusta: Ja, richtig. Pro Karte spenden wir immer einen festen Betrag. Insgesamt habe ich über die Jahre eine stattliche Summe von mehr als 90 000 Euro gespendet. Ich finde es wichtig, dass man gerade in der Vorweihnachtszeit an die Menschen denkt, die Unterstützung brauchen und auf Hilfe anderer angewiesen sind.

Und welche Institutionen profitieren in diesem Jahr von ihrer Tour?

Kapusta: Als Familienvater beschäftigen mich soziale Themen. 2018 gehen die Spenden an die Gemeinden und Vereine, mit denen ich die Konzerte präsentiere. So unterstütze ich in diesem Jahr die gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeit vor Ort. Für das Konzert in Beuel heißt das: Die Spende geht an die Bürgerstiftung Nepomuk. Präsentiert wird das Konzert von der Gewerbegemeinschaft „Beuel hat's“.

In Ihrem Terminkalender 2019 steht ein weiterer Auftritt in Beuel. Wann und wo spielen Sie?

Kapusta: Ich trete bei der Nostalgiesitzung am Mittwoch, 13. Februar, im Zeughaus der Beueler Stadtsoldaten auf. Diese Benefizveranstaltung des General-Anzeigers, der Stadtsoldaten und der Nepomuk-Stiftung unterstütze ich gerne, weil ich zehn Jahre lang in Beuel gewohnt habe.

Mehr zu den Konzertterminen und Karten gibt es unter www.bruce-kapusta.de.