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Katholische Frauengemeinschaft Vilich-Müldorf: 50 Jahre lang immer in Bewegung

Katholische Frauengemeinschaft Vilich-Müldorf : 50 Jahre lang immer in Bewegung

Die Katholische Frauengemeinschaft Vilich-Müldorf (kfd) feierte Geburtstag und blickte auf 50 bewegte Jahre zurück. Begonnen hatte Festtag am Sonntag mit einem Gottesdienst in der Kirche Sankt Maria Königin. Ein besonderer Höhepunkt war der Chor "Kreuz&Quer" unter der Leitung von Andreas Immekeppel.

Anschließend ging es zur Feierstunde ins Pfarrheim neben der Kirche, wo die Frauen vom Organisationskomitee Kaffee und Kuchen vorbereitet hatten. Besonderen Dank sprach Organisatorin Hildegard Krummrich Margot Schander aus: Die Rentnerin hatte der Gemeinschaft zum Jubiläum eine Fahne gestiftet. "Das hatte irgendwie gefehlt; wir müssen doch bei Prozessionen oder Wallfahrten Flagge zeigen können", begründete Schander, die erst seit zwei Jahren in der Gemeinschaft aktiv ist, ihr Engagement.

Nach Grußworten von Hildegard Leven für den Diözesanverband und den kfd-Stadtverband sowie von Irmgard Brendebach für das kfd-Dekanat Beuel genossen die Anwesenden den Vormittag bei einem kleinen Programm und guten Gesprächen.

Die Katholische Frauengemeinschaft in Vilich-Müldorf wurde also 1964 gegründet - ausschlaggebend war der Neubau der katholischen Kirche Sankt Maria Königin. Zunächst traf man sich zum Kaffee trinken und Klönen, aber schnell wurden auch Ausflugsfahrten, Karnevalsveranstaltungen sowie Bastel-, Tanz- und Gymnastikkurse organisiert. Der erste Generationswechsel kam dann nach 30 Jahren 1994: Das damalige Vorstandsteam trat zurück und gab jüngeren Frauen die Chance, eigenständig zu arbeiten. Der Schwerpunkt verlagerte sich von der Seniorenarbeit auf die Gemeindearbeit und das umfangreiche Kursprogramm. 1999 wurden dann zusätzlich Vorlesenächte für Kinder ins Programm aufgenommen, die sich seither regen Zuspruchs erfreuen.

Seit der Jahrtausendwende wurden die Aktivitäten noch weiter ausgebaut: Mit dem halbjährlich erscheinenden Kursprogramm werden nicht mehr nur Frauen, sondern auch Kinder und Familien angesprochen. Heute blickt die kfd auf 50 Jahre christliches Engagement zurück: "Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen jung und alt, zwischen Einheimischen und Neubürgern. Insbesondere in Hinblick auf den Wohnpark Nummer zwei", skizziert Krummrich die nächsten Herausforderungen.