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Feste in Godesberg und Wachtberg: Zielwurf mit dem Hufeisen

Feste in Godesberg und Wachtberg : Zielwurf mit dem Hufeisen

Zahlreiche Gäste strömten am Wochenende zu Festen in Godesberg und Wachtberg. Milene Weigert sang in Plittersdorf.

SCHWEINHEIM. Eine gelungene Kombination aus Sommer- und WM-Gefühl haben die Gäste beim Sommerfest am Hermann-Josef-Haus erlebt, etwa beim Auftritt der brasilianischen Samba-Band Katakichi Cologne. An der Dechant-Heimbach-Straße freuten sich die Kinder über Hüpfburg, Schminken und das Reiten unter Obhut von Hannelore Heiß.

Geschäftsführerin Susanne Beckschwarte freute sich über den Besuch einer Abordnung der Bonn International School, die ein selbst gemaltes Bild überreichte. Pater Innocent Lyimo von der Gemeinde Sankt Marien kam vorbei, der Godesberger Musikverlag Voggenreiter vermachte dem Haus zum Sommerfest Schlaginstrumente.

PLITTERSDORF. Das Straßenfest in der Mühlenstraße hatte seinen Ursprung vor 29 Jahren, als einige Nachbarn einfach ihren Grill auf die Straße stellten. Seitdem halten die Anwohner diese Tradition jährlich aufrecht und begrüßen mittlerweile zahlreiche Gäste. Ein Team von 20 Leuten um Mitorganisator Frank Otto, der das Fest von seinen Eltern geerbt hatte, sorgte wieder dafür, dass alles rund lief. Höhepunkte waren der Kinderparcours nebst Torwandschießen sowie der Auftritt der 16-jährigen Milene Weigert, die selbst dort wohnt. Sie begeisterte die Besucher mit ihren nachdenklichen Liedern. Der Erlös aus dem Bonverkauf geht zum Teil an Kindergärten sowie den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche. Allein an die Bonner Kinderkrebsklinik seien in den vergangenen 25 Jahren 30.000 Euro gespendet worden, so Frank Otto.

PENNENFELD. Bunt und multikulturell ging es am Samstag rund um die Max-Planck-Straße zu, wo das Quartiersmanagement zum fünften Mal zum Sommerfest eingeladen hatte. 32 Initiativen und Institutionen stellten sich vor. "Ziel ist, dass Menschen und Institutionen eine Plattform erhalten, um sich präsentieren zu können", sagte Quartiersmanager Frank Wilbertz. Dazu zählte beispielsweise auch eine Gruppe um Andre Mazloum von der Bahai-Gemeinde, die einen Film über das Leben in Pennenfeld vorführte. Ihr Fazit: "Wir in Pennenfeld - das klappt ganz gut." Auch das One-World-Mobil präsentierte sich. "Wir sind jetzt genau ein Jahr lang auf Godesberger Straßen unterwegs", sagte Sozialarbeiter Jörg-Tammo Reelfs. "Wir haben bislang gute Resonanz von den Jugendlichen erhalten." Seit Tipp: "Wir zeigen alle 18-Uhr-WM-Spiele vor unserem Mobil, das dann im Godesberger Kurpark steht."

OBERBACHEM. Hufeisenwerfen, Kinderprogramm und ein Auftritt des Kindergartens gehörten zum Sommerfest, zu dem der Verein für Brauchtumspflege und Ortsverschönerung Oberbachem für Samstag auf den Dorfplatz eingeladen hatte. Gegrilltes, hausgemachte Kuchen und Salate rundeten das Programm ab. Wie immer hatten die Organisatoren ein Spendenschwein für wohltätige Zwecke aufgestellt. Wie der Vorsitzende des Vereins, Benjamin Menke, sagte, gehen in diesem Jahr 250 Euro an die Behinderteneinrichtung Jakobushaus in Werthhoven und weitere 250 Euro an den Martinshof in Pech. Zwei gespendete Sitzbänke erhielt der Kindergarten in Oberbachem.