Erlös geht an die Nepalhilfe: "Zesamme singe" für einen guten Zweck

Erlös geht an die Nepalhilfe : "Zesamme singe" für einen guten Zweck

Viele hundert Sänger kommen zu Konzert mit der St. Paulus-Band in die Kirche.

Das Mitsing-Konzert-Ereignis des Jahres in der Friesdorfer Pauluskirche lockt von Jahr zu Jahr mehr Besucher an. Während in kleinen örtlichen Chören der Stimmennachwuchs immer mehr fehlt und Auftritte in Zukunft wohl nicht mehr mit ausreichenden Stimmen realisierbar sind, erleben Mitsingkonzerte in großer Gemeinschaft erfreulich hohe Besucherzahlen.

Bei "Zesamme singe" in der Pauluskirche nahmen am Samstagabend Fred Prünte und Michael Stuch mit ihrer St. Paul-Band so viele Menschen wie noch nie auf eine musikalische Reise durch die rheinischen Karnevalshits.

Pfarrer Siegfried Eckert von der Pauluskirche war mit vielen hundert Chorsängern über die gelungene musikalische Begleitung so begeistert, dass die bunt gemischte Chorgemeinschaft wohl beinahe noch in der Kirche übernachtet hätte. Zum fünften Mal fand das Mitsingkonzert statt.

Und der Benefizgedanke stand auch diesmal im Mittelpunkt. Fred Prünte, seit vielen Jahren engagiert mitwirkendes Mitglied bei der Nepal-Hilfe, erläuterte zwischendurch, wie die eingenommenen Spenden der vergangenen Jahre verwandt wurden.

Der Freundeskreis Nepalhilfe hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam nepalesischen Kindern eine bessere Zukunft zu gestalten, sagte Prünte und verwies auf die Aktivitäten im Kinderdorf bei Pokhara und im Jugend-Hostel in Kathmandu - dabei geht es um die Unterstützung eines Kinderdorfes und eines Heimes für schwerstbehinderte Kinder.

Im Anschluss lud die Formation der Band zu weiteren Hits von Brings, Kasalla, Cat Ballou und Bläck Fööss, Höhner und Klingelköpp, Miljö und Paveier sowie natürlich die Räuber ein. Die Spielfreude der Musiker und die Lust zum Mitsingen bei den Kirchenbesuchern wird sicherlich in guter Erinnerung bleiben.

Eine Konzertbesucherin aus Mehlem, die spontan und erstmals dabei war, verriet, dass sie sich schon auf das nächste Mitsingkonzert in Friesdorf freue.

Beim Karnevalsgottesdienst am Sonntag setzte Pfarrer Eckert auf die Puppen Pauline und Anton. Im Dialog wollte Kirchenmaus Pauline unbedingt mal Godesia in Bad Godesberg werden, ihr Anton aber lehnte ab, weil dies zu stressig für ihn sei. "Lieber Tommy, liebe Dorothee, ihr seit ein echt duftes Pärchen, Prinz Anton und Godesia Pauline I. wünschen euch noch eine superjeile Zick und wenn's jeschafft ist, bitte kein Burnout, sondern eine Woche Wellness auf den Malediven auf Kosten der Stadt", ließ Eckert die Puppen sprechen und spielte damit auf die Kostenexplosion bei der Sanierung der Beethovenhalle an. (svc)

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