Bauprojekte in Bad Godesberg: Wohnungsbau in attraktiver Lage

Bauprojekte in Bad Godesberg : Wohnungsbau in attraktiver Lage

Zahlreiche Bauprojekte in Bad Godesberg belegen die ungebrochene Nachfrage nach Eigentum. Besonders beliebt ist die Rheinlage.

Derzeit wird im Stadtbezirk Bad Godesberg an vielen Stellen gebaut. Besonders die Ortsteile am Rhein punkten mit ihrer attraktiven Lage.

Rhein-Paradies:

Das ist für Christoph Simon, dessen Immobilienunternehmen für die Rhein-Paradies-Häuser in Rüngsdorf zuständig ist, aber nicht der einzige Grund, weshalb derzeit so viel gebaut wird. „Die Stadt Bonn hat über Jahre hinweg keine Bebauungspläne erstellt“, sagt er. Man habe jetzt erst realisiert, dass man mit Bebauungsplänen oder der neuen Erhaltungssatzung durchaus Einfluss auf die Gestaltung der Orte nehmen könne.

Das Einfamilien- und das Doppelhaus, die das Unternehmen Immobiliko an der Ecke Heisterbachstraße und Basteistraße errichtet, erhitzt derzeit die Gemüter der Rüngsdorfer. „Die Nerven liegen etwas blank,“, sagt Simon. Grund seien eben die vielen aktuellen Bauvorhaben. Gebaut werde zwölf Monate lang, man sei im Zeitplan. „Der Erdaushub wird in den nächsten Wochen erfolgen.“

Die Häuser entstehen auf dem ehemaligen Gartengrundstück des Fachwerkhauses an der Basteistraße. Die Herausforderung sei gewesen, die Häuser so zu planen, „dass sie stilvoll in die vorhandene Bebauung passen“, so Simon. Dafür habe man sich mit dem Bauamt und der Unteren Denkmalbehörde abgestimmt.

Beckers Garten:

In unmittelbarer Nähe des „Rhein-Paradieses“ lässt Bauherr Marc Asbeck an der Basteistraße/Rheinstraße die exklusiven „Rheinblick Residences“ errichten. Die Anlage mit knapp 50 Wohneinheiten soll im Herbst 2017 fertig sein.

Haus Ellipse:

Etwas dem Zeitplan hinterher hängt laut Kurt-Eberhard Gatzmann der Baufortschritt am Otto-Kühne-Park. Der Grund sei, dass die Handwerker ausgebucht waren. Ihm zufolge werden die ersten Wohnungen im Dezember bezogen, die weiteren Häuser bis zum dritten Quartal 2017. Dort lässt die Pädagogium Godesberg GmbH, die auch die Otto-Kühne-Schule betreibt, das ehemalige Internatsgelände umbauen. Als Kontrast zu den Altbauhäusern entsteht neu das „Haus Ellipse“, ein ovales Bauwerk mitten im Gelände. Die Wohnungen darin hätten aber keine runden Wände, so Gatzmann. „Das ist ein schöner Punkt, der das Projekt besonders markiert“, sagt er. Auch hinsichtlich des Umstands, dass viele Neubauten in Bonn gleich aussähen.

Projekt Hundert 6:

Damit sind die Wohnhäuser gemeint, die derzeit am Hochkreuz unter dem Namen „Hundert 6“ entstehen, benannt nach der Hausnummer an der Godesberger Allee 106. Drei Wohnblöcke wird es geben, an den Häusern eins und zwei wird derzeit laut Sandra Joern von BPD Immobilienentwicklung die Dämmung angebracht. In Haus eins hat der Innenausbau begonnen, in den beiden anderen Häusern ist der Trockenbau beendet, jetzt wird die Elektrik eingebaut. Die ersten Übergaben sollen im Mai erfolgen. 46 Wohneinheiten werden in den drei Häusern „Zwirner“, „Erhard“ und „Kennedy“ eingerichtet. Nebenan baut BPD ab Winter das Projekt „Grünewald“ mit 14 Eigentumswohnungen.

Wohnen im Fährhaus:

Deutlich kleiner wird das Haus für fünf Eigentumswohnungen, das an der Rheinallee entsteht. Die Appartments haben ein bis drei Zimmer, das Haus bekommt Tiefgarage und Fahrstuhl und ist laut Sabine Koch-Weckermann von Delta Immobilien barrierefrei.

Man sei im Zeitplan, sagt sie. Der Einzug sei für Ende 2017 gedacht. Aktuell beseitigt ein Bagger die Überreste des früheren Hauses aus den 50er Jahren, in dem früher die Fährleute der angrenzenden Autofähre untergebracht waren. Das Ornament ihres Patrons, das am Gebäude angebracht war, komme im Verwaltungshaus der Niederdollendorfer Fähre unter. Man habe sich gegen den Erhalt entschieden. „Von der Substanz und auch der Größe her war es nicht so, dass man es hätte umbauen oder sanieren können.“

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