Straßensanierung in Bad Godesberg: Villichgasse soll neue Fahrbahn erhalten

Straßensanierung in Bad Godesberg : Villichgasse soll neue Fahrbahn erhalten

Der Lieferverkehr hat dem Straßenbelag zugesetzt. Auch die Friesdorfer Straße könnte zum Teil saniert werden. Die Bezirksvertretung entscheidet am 30. Januar.

Die Villichgasse ist in keinem guten Zustand. Auf dem geklinkerten Pflaster gibt es immer wieder Stolperfallen, „der seinerzeit verbaute Klinker ist für die Verkehrsbeanspruchung aus dem Lieferverkehr nicht geeignet“, so die Stadt. Ähnlich sieht es zum Teil in der Friesdorfer Straße aus. Dort, wo einst ebenes Klinkerpflaster lag, sind die Steine im Lauf der Jahre zum Teil in die Höhe gegangen oder abgesackt. An diesem Anblick könnte sich bald etwas ändern. Die Verwaltung möchte verschiedene Angebote einholen, um die Straßen sanieren zu lassen. Ob es so kommt, entscheidet die Bezirksvertretung in ihrer nächsten Sitzung am Mittwoch, 30. Januar, 17 Uhr in der Stadthalle.

Geplant ist, die Villichgasse zwischen der Burgstraße, Ecke Aennchenplatz und dem Wendehammer zu erneuern. Gleiches gilt für die Friesdorfer Straße zwischen dem Haus mit der Nummer 10 und dem Aennchenplatz. In diesem Abschnitten sollen die Klinkerbeläge einschließlich der Bettung verschwinden, sie sollen durch einen Farbasphalt ersetzt werden, der dem in der Koblenzer Straße gleicht. Das gelte für die Fahrbahn, die Randbereiche blieben bestehen, so Vize-Stadtsprecher Marc Hoffmann. Die Verwaltung schätzt, dass die Maßnahme mit 190 000 Euro zu Buche schlägt, Kosten für die Anlieger fallen durch den Austausch der Oberfläche aber nicht an. Die Villichgasse und die Friesdorfer Straße befänden sich in den genannten Bereichen „in einem desolaten Zustand, so dass eine Sanierung beziehungsweise Instandsetzung dringend erforderlich ist“, heißt es in der Begründung der Stadt.

Dass die Kommunalpolitiker zustimmen werden, scheint fast sicher zu sein. Denn schon im Januar 2018 hatte das Gremium einen entsprechenden Antrag der CDU einstimmig angenommen. Die Union hatte die Villichgasse damals als „Eingangstor und Visitenkarte“ bezeichnet. Deshalb sollte sie nicht nur „verkehrssicher, sondern auch ansehnlicher, moderner und repräsentativer gestaltet sein“.

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