Erlös für pädagogische Arbeit: Neuer Kunstkalender des Hermann-Josef-Hauses erschienen

Erlös für pädagogische Arbeit : Neuer Kunstkalender des Hermann-Josef-Hauses erschienen

Seit Dienstag ist der neue Kunstkalender des Herrmann-Josef-Haues zu kaufen. Kinder und Jugendliche haben die Bilder für den Kalender beigetragen, der Erlös des Verkaufs fließt in die pädagogische Betreuung.

Seit Dienstag ist er zu haben, der neue Kunstkalender des Hermann-Josef-Hauses mit wunderbaren Bildern von Kindern und Jugendlichen. Zur Präsentation des Kalenders hatte das Hermann-Josef-Haus beziehungsweise die Kreativwerkstatt unter Wolfgang Lentner in den Godesberger Kunstverein eingeladen. Dort konnte man sich sowohl die Bilder im Original anschauen, die Einzug in den diesjährigen Kalender gefunden haben als auch viele mehr. Die pädagogische Leiterin des Hauses, Britta Pitsch, zeigte sich hocherfreut über den regen Zuspruch. Einige Bilder waren bereits vor dem offiziellen Teil der Eröffnung schon verkauft.

In konzentrierter Arbeit entstanden die farbenfrohen Acryl-Bilder, in denen die Themen von Blumen, Tieren über Alltagssituationen und Landschaften hin bis zur abstrakten Malerei gehen. Lentner stellte alle im Kalender vertretenen Bilder und deren Schöpfer vor und erläuterte auch den Arbeitsprozess. Die Kinder und Jugendlichen stellten ihre Bilder, die Wahl ihres Motivs und auch die besondere Bedeutung, die das Motiv oder auch das Malen allgemein für sie haben, der Reihe nach vor. Die Spannbreite der Maler geht dabei von Kindern im Alter von sechs Jahren bis hin zu einer jungen Mutter, die im Mutter-Kind-Haus untergebracht ist.

Die Bilder sind noch bis zum Freitag, 27. Oktober, im Glaskarree zu sehen und zu erwerben. Den Kalender kann man auch später noch bei Bücher Bosch, dem Kunstverein, dem Restaurant der Stadthalle oder im Hermann-Josef-Haus selbst kaufen. Die Einnahmen gehen in die pädagogische Arbeit. Zur Zeit betreut das Hermann-Josef-Haus circa 160 Bewohner, die aufgeteilt sind auf stationäre, teil-stationäre und ambulante Abteilungen, erläuterte Britta Pitsch.

Es handele sich um pädagogische, nicht um eine therapeutische Einrichtung. Sie sehe ihre Aufgabe also darin, Kindern und Jugendlichen ein stabiles Umfeld zu geben – Ziel sei dabei aber nach Möglichkeit immer eine Rückführung der Kinder zu den Eltern. Die Angebote reichen hierbei von ambulanter Hilfe über Mutter-Kind-Häuser, der Sorge für Kinder von Geburt an, Betreuung in Wohngruppen bis hin zu ambulanter Arbeit im Stadtteil, etwa im One World Café am Bahnhof.

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