Baustelle in Bad Godesberg: Neuer Belag für Kreuzungen im Villenviertel

Baustelle in Bad Godesberg : Neuer Belag für Kreuzungen im Villenviertel

Seit Beginn der Herbstferien laufen die Bauarbeiten im nördlichen Kreuzungsbereich Rheinallee/Königsplatz. Die Kreuzung soll der bisherigen Natursteinpflasterung sehr ähnlich werden.

Ein Baggerfahrer und mehrere Bauarbeiter sind zurzeit damit beschäftigt, das alte Kopfsteinpflaster abzutragen und den Untergrund für die neue Fahrbahnoberfläche vorzubereiten. Beide Zufahrten über den Königsplatz, sowohl aus Richtung Rüngsdorfer Straße als auch aus Richtung Beethovenallee, sind für den Autoverkehr gesperrt. Busse der Linien 611 und 613 müssen bis zum Ende der Arbeiten, die bis Anfang November dauern sollen, Umleitungen fahren.

Zu Verzögerungen für Autofahrer und Busfahrgäste kommt es auch auf der Rheinallee selbst, da eine Baustellenampel im Einsatz ist. Die Kosten für den Kreuzungsumbau belaufen sich nach Angaben der Stadt Bonn auf rund 65.000 Euro.

Doch es soll nicht die letzte Umgestaltung der Einmündungen auf die Rheinallee bleiben. Es sollen sieben weitere folgen, die ebenso wie die Einmündungen Hensstraße und Königsplatz der Beanspruchung durch den Verkehr nicht mehr gewachsen seien, so die Stadtverwaltung. Zudem habe sich der Austausch des Pflasters in der Einmündung der Hensstraße, direkt am Hotel Rheinland, bewährt. Die Stadt empfiehlt deshalb auch sukzessive die Umgestaltung der Straßenabschnitte am südlichen Teil des Königsplatzes, der Kronprinzenstraße (nördliche und südliche Seite), der Jean-Paul-Straße, der Uhlandstraße, am Otto-Kühne-Platz und an der Herderstraße.

Jede der noch ausstehenden Umbauten mit Prägeasphalt wird nach Angaben der Stadt rund 50.000 Euro kosten, insgesamt also rund 400.000 Euro. Abweichende und auch teurere Varianten hat die Stadt verworfen, unter anderem auch deshalb, da die Einmündungen Hensstraße und jetzt auch Königsplatz mit Prägeasphalt gestaltet sein sollten und sich dadurch ein homogenes Gesamtbild der Rheinallee ergeben werde.

Das letzte Wort hat aber die Bad Godesberger Bezirksvertretung. Sie wird in ihrer Sitzung am Mittwoch, 31. Oktober, darüber entscheiden, ob es bei dem städtischen Vorschlag bleibt oder normaler Asphalt, als Variante farblich abgesetzt, verarbeitet werden soll.

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