Malentes Theater Palast: Neue Komödie feiert am Freitag Premiere

Malentes Theater Palast : Neue Komödie feiert am Freitag Premiere

Für die musikalische Revue „Mit 17 hat man noch Träume“ laufen im Familie Malentes Theater Palast die letzten Proben. Ab Freitag läuft die selbst geschriebene musikalische Komödie an der Godesberger Allee 69.

Mutter Renate kann richtig leckere Käseigel zusammenbauen. Was auf der Bühne im Premierenstück „Mit 17 hat man noch Träume“ der Familie Malente aus Schaumstoff und Kunststoff besteht, bekommt der Zuschauer in echt und schmackhaft auf seinen Teller. Den Theatergründern Knut Vanmarcke und Dirk Vossberg-Vanmarcke ist es wichtig, dass das Ambiente ihres Spiegelzeltes zum jeweilig gebotenen Stück passt. Ab Freitag läuft die selbst geschriebene musikalische Komödie für zwei Monate an der Godesberger Allee 69. Die Proben laufen auch Hochtouren.

Das Stück gibt es schon seit 2007 und hat sich zu einem Dauerbrenner entwickelt. „Zuletzt spielten wir es vergangenes Jahr im Münchener Bayerischen Hof“, sagt Knut Vanmarcke, der mit seinem Mann zusammen auf der Bühne spielt und singt. Verstärkung kommt mit drei Musical-Darstellerinnen: Stephanie Lamm (35) ist schon seit anderthalben Jahren mit Malente unterwegs, trat zuvor auf der Aida auf und war sogar Backgroundsängerin bei Cindy aus Marzahn. Vera Marhold (32) machte Station beim Westfälischen Landestheater, dem Theaterschiff Bremen und spielte am Düsseldorfer Schauspielhaus im David-Bowie-Musical „Lazarus“ mit. Die Schweizerin Sandra Bitterli ist mit 25 Jahren die Jüngste im Quintett, trat schon in Erfurt bei der „West Side Story“ und in Oldenburg bei „Jesus Christ Superstar“ auf. In Bonn darf sie auf der Bühne auf Schwizerdütsch fluchen, wenn es um Vico Torriani und seine WDR-TV-Show „Hotel Victoria“ geht.

Vorstellungen immer Mittwoch bis Sonntag

Maskenbildnerin Veronika Bente frisiert schon die Perücken fürs Stück, damit sich der Zuschauer so richtig an die Swinging Sixties erinnert fühlt. Die Grundidee der Komödie: Es geht um zwei Familien, eine hat einen Fernseher, die andere kommt zum Gucken. Auf einmal stehen Heinz Drache und Klaus Kinski im Wohnzimmer, Edgar Wallace ruft an. Natürlich mündet das in „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“. Bei der Werbung gibt es ein Wiedersehen mit Klementine, Tillys Spülhänden und dem Weißen Riesen. „Mit 17 hat man noch Träume“ läuft bis zum 16. November, dann folgt mit „Im weißen Rössl“ eine Operette. Vorstellungen sind immer von Mittwoch bis Sonntag.

Tickets gibt es ab 25 Euro und sind in den Bonn-Ticket-Shops der GA-Zweigstellen erhältlich. Mehr dazu auch online.

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