„Make our toilets great again“: Godesberger Gesamtschule will saubere Toiletten

„Make our toilets great again“ : Godesberger Gesamtschule will saubere Toiletten

Probleme hinsichtlich der Verschmutzung von Schultoilettenräumen sowie Beschädigungen durch Vandalismus gibt es heute fast an jeder Schule. Die Elisabeth-Seibert-Gesamtschule ging jetzt neue Wege, um diesen Zustand zu verändern.

Die Lösung des Problems wurde beim runden Tisch der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule gemeinsam mit Schulleitung, Schülervertretung und Eltern gefunden. Maurice Stubenrauch, Schülersprecher der Gesamtschule an der Hindenburgallee, erläuterte bei einer Vernissage an zwei Toilettenanlagen im D-Trakt der Schule, wie sich Schülerinnen und Schüler kreativ eingebracht hätten.

Die Aktion wurde vom Kulturamt der Stadt Bonn, dem NRW-Landesprogramm „Kultur und Schule“ und dem Förderverein der Schule unterstützt, sagte der Schülersprecher. Schüler stellten Entwürfe für die Umgestaltung zusammen. Anne Bonn, Architektin und Kommunikationstrainerin, begleitete die Aktivitäten und ist begeistert, was hierbei herausgekommen ist. Auch die seit August an der Schule tätige neue Schulleiterin Dorothee Seifert lobte das Ergebnis, „das vielleicht auch an anderen Schulen auf Interesse stößt“.

Schüler packen mit an

Täglich waren in den vergangenen Wochen rund acht Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulklassen beteiligt, um aus den zuvor beim SV-Wettbewerb „Make our toilets great again“ über 40 eingegangenen humorvollen Vorschlägen die Siegerentwürfe auszuwählen und sie an den Wänden von sechs Toilettenanlagen umzusetzen.

Khadija Touati (Q2) und Niko Bonn (7f) hatten die besten Entwürfe eingereicht. Es wurde gespachtelt und geleimt. Die Wände wurden mit farblich angepassten Schullogo-Dreiecken, mit Comics von Asterix und Obelix und von Micky Maus, mit den Skylines großer Metropolen – darunter Berlin, New York, Paris, Rom und Moskau, die auf den „stillen Örtchen“ ineinander übergehen – ausgestattet. „Jetzt macht es auch wieder Spaß, zur Toilette zu gehen“ sagte der Schülersprecher und alle hofften mit ihm, dass die Hemmschwelle für Beschädigungen erheblich steigt, da es ja ein Projekt von Schülern für Schüler ist.

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