Mehlemer Bach: Es gibt noch viel zu tun

Mehlemer Bach : Es gibt noch viel zu tun

Bereits bei den Unwettern 2010 und 2013 hatten vor allem die unmittelbaren Bachanlieger unter den Wassermassen zu leiden gehabt. In beiden Fällen ähnelten die Bilder einander.

Zu viel Wassermassen in dem engen Bachbett; Brücken und Durchflüsse, die von Treibgut aus Vorgärten verstopft wurden; Erosionen am Ufer, wo Schlamm und Grasbüschel mitgerissen wurden- bis in die Keller und Erdgeschosswohnungen in Mehlem.

Seitdem versuchen die beiden beteiligten Kommunen, dem Problem mittels kleiner und größerer Maßnahmen Herr zu werden. Zahlreiche Ordnungsbußen wurden etwa gegen Anlieger verfügt, welche die Gefahr durch fahrlässige Lagerung von potenziellem Treibgut erhöhen.

In Wachtberg wird derzeit der Bach an einer Stelle umgeleitet, zudem sind neue Retentionsflächen geplant. Auf Bonner Stadtgebiet liegen Pläne für einen unterirdischen Entlastungskanal vor. Weitere Vorschläge - und kritische Anmerkungen - aus den Reihen der Bürger gibt es reichlich.

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