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Nach dem runden Tisch: Das Rondell an der Rheinallee ist freigeschnitten

Nach dem runden Tisch : Das Rondell an der Rheinallee ist freigeschnitten

Kurz nachdem der runde Tisch gegen Gewalt am vergangenen Montag das erste Mal getagt hat, ist bereits ein Ergebnis erkennbar.

Unmittelbar danach hat die Stadt begonnen, das Gehölz und die Büsche rund um das Rondell an der Rheinallee zurückzuschneiden. Dort war in der Nacht zum 7. Mai der 17-jährige Niklas P. mit einem Schlag und einem Tritt gegen den Kopf tödlich verletzt worden.

Nun ist der Bereich gut einsehbar, die Sichtachsen sind frei. So ist neuerdings die Rückseite der Begegnungsstätte Offene Tür Dürenstraße vom Rondell aus zu sehen.

Fertig sind die städtischen Mitarbeiter allerdings noch nicht. Nach Auskunft des Presseamtes werden die Arbeiten in den nächsten Tagen fortgesetzt. Weitere Maßnahmen sollen als Folge des runden Tisches in Angriff genommen werden.

So soll es unter anderem mehr Polizeipräsenz geben. Die Gründung eines Arbeitskreises, der sich mit der Prävention gegen Jugendgewalt in der gesamten Stadt Bonn befasst, ist geplant. Auch die Installation von Videokameras steht zur Diskussion.