Burgfriedhof: Altes Rigalsches Grab in neuem Glanz

Burgfriedhof : Altes Rigalsches Grab in neuem Glanz

Das Eisengittertor zum Grab der Familie von Rigal am Burgfriedhof erstrahlt nach langjährigen Sanierungen wieder in alter Pracht.

Nachdem ein Lastwagenunfall im vergangenem Jahr die ohnehin marode Friedhofsmauer zusätzlich beschädigt und dadurch die Restaurierung verzögert hatte, sind die Eisentore wieder in den steinernen Bogen eingesetzt worden. Sie waren damals vor dem Unfall entfernt worden. In liebevoller Kleinarbeit restaurierte Schlossermeister Günter Gottmann den Eingang zum Grab der 1863 verstorbenen Freifrau von Rigal-Grunland - der ersten Frau von Freiherr Ludwig Maximilian von Rigal-Grunland.

Zunächst reinigte Gottmann die ausgebauten Torflügel mit einem Sandstrahler und tauschte gerostete Ringe, Einfassungen und Ziernieten gegen neue Stücke aus. Daneben verlängerte er die Stäbe und vernietete das Gitter detailgetreu nach der ursprünglichen Ausführung. Auch das Gesprenge mit den beiden Wappen sowie Blättern und Mohnkapseln wurde entrostet, grundiert und neu bemalt. Die Mohnkapseln erhielten einen Überzug mit Blattgold.