Friesdorfer Freibad

Zukunft des Sprungturms im Friesi ungewiss

Seine Zukunft ist noch ungewiss: Der Sprungturm im Friesdorfer Freibad.

Seine Zukunft ist noch ungewiss: Der Sprungturm im Friesdorfer Freibad.

Friesdorf. Noch ist nicht klar, wie es um die Zukunft des Sprungturms im Friesdorfer Freibad steht. Das Problem: Das Sprungbecken ist nicht tief genug. Es fehlen zehn Zentimeter.

Wie berichtet, soll das „Friesi“ im Winter mit einer Traglufthalle ummantelt werden, damit der Betrieb ganzjährig weitergehen kann. Davon sollen vor allem Schulen und Vereine profitieren, die derzeit unter der Schließung des Kurfürstenbads leiden. Die Berliner Firma Paranet, die der Stadt für vier Jahre eine drahtseilgestützte Traglufthalle vermieten wird, sieht – wie berichtet – kein Problem damit, den Drei-Meter-Turm zu überdachen. Das Sport- und Bäderamt sowie das Städtische Gebäudemanagement (SGB) können allerdings noch keine Angaben dazu machen, heißt es aus dem Presseamt.

Es gibt auch noch ein grundsätzliches Problem, mit dem sich bereits die Politiker in der Bezirksvertretung Bad Godesberg beschäftigt haben: Bei der Höhe des Turms ist eine Wassertiefe von 3,80 Meter vorgeschrieben, im „Friesi“ sind es aber nur 3,70 Meter. Das funktioniert schon seit 14 Jahren, war aber nie aufgefallen. Jetzt geht es darum, ob der Beckenrand äußerst aufwendig um zehn Zentimeter angehoben wird oder ein neuer, 20 Zentimeter niedrigerer Sprungturm angeschafft wird.

Einige Friesdorfer sorgen sich, dass im Sommer die Verankerungen für die Traglufthalle das Umfeld verschandeln könnte oder dass sie zu Stolperfallen werden. „Nach dem derzeitigen Planungsstand soll die Traglufthalle auf einem Ringfundament montiert werden“, teilt Stefanie Zießnitz vom Presseamt mit. „Die Verankerung der Halle erfolgt dann im Fundament über Gewindehülsen.“ Die Ankerösen würden dann zur Freibadsaison demontiert. Somit sei die Befürchtung zu stolpern unbegründet.

Das kleine Freibad in Friesdorf wurde 1961 eröffnet und 1996 renoviert. Den Besuchern stehen ein Sportbecken, ein Lehrschwimmbecken sowie ein Planschbecken zur Verfügung. Geboten werden Beachvolleyballanlage, Tischtennisplatte, Torwand, Basketballfeld, kleine Fußballtore und eine Wippe sowie eine kleine Rutsche. Seit 2012 existiert eine Kinderspiellandschaft mit vielen Klettermöglichkeiten im Sand.

Montags bis freitags ist an der Margaretenstraße 14 von 6.30 bis 20 Uhr geöffnet, samstags, sonntags und feiertags erst ab 11 Uhr. Der Förderverein ist über www.friesi.org erreichbar.