Cusanus-Gymnasium nimmt an Pilotprojekt teil

Schul-Cloud statt Handyverbot

Die Nutzung von Cloud-Angeboten steugt weiter.

Die Nutzung von Cloud-Angeboten steugt weiter.

Bad Godesberg. Das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium arbeitet zu Beginn des Schulhalbjahres erstmals mit der digitalen Lehr- und Lernplattform des Hasso-Plattner-Instituts (HPI).

Entgegen dem an vielen Schulen geltenden Handyverbot sollen die Schüler die Smartphones nun zum Lernen nutzen, indem sie auf die neue Schul-Cloud zugreifen und sie mitentwickeln.

Langfristig soll sie sich als eine Lehr- und Lernplattform mit Zugang zu digitalen Lernangeboten, Werkzeugen und Lehrmaterialien etablieren. Lehrkräfte können von zu Hause oder unterwegs auf die virtuelle Plattform zugreifen, Unterrichtskonzepte, Aufgaben und digitale Medien erstellen und anschließend in den Unterricht einbinden.

Bisher dürfen nur MINT-EC-Schulen die Plattform im Rahmen des Pilotprojektes nutzen, dazu gehört auch das Bonner Hardtberg-Gymnasium.

Bundesweit sind 100 Gymnasien aus dem Schulnetzwerk am Pilotprojekt beteiligt, darunter erstmals auch drei deutsche Auslandsschulen aus Ecuador, den USA und der Türkei. Ziel ist es, alle 316 Schulen des MINT-EC-Netzwerks in die HPI Schul-Cloud einzubinden.

Alle Pilotschulen stehen in engem Austausch mit den Entwicklern und können an Arbeitsgruppentreffen und Workshops teilnehmen. Dort setzen sie neue Impulse für die Weiterentwicklung der Plattform.

"Durch die Teilnahme an der HPI Schul-Cloud können wir unsere Schülerinnen und Schüler besser auf das Leben in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft vorbereiten", sagt Nicole Auen, Schulleiterin am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium. (oni)