Afghanistan-Konferenz: Staus und Sperrungen

Afghanistan-Konferenz: Staus und Sperrungen

Autofahren wird in den nächsten Tagen in Bonn kein Vergnügen sein. Denn wenn am Montag die Afghanistan-Konferenz stattfindet, werden Teile der Stadt zur Sicherheitszone. Und auch am Wochenende, an dem Demonstrationen und ein Empfang für die Delegierten geplant sind, ist auf den Straßen bisweilen kein Durchkommen.

Durch die Fahrten der Teilnehmer muss laut Polizei bis Dienstag, 6. Dezember, mit Beeinträchtigungen gerechnet werden. Das gilt besonders für das ehemalige Regierungsviertel, Teile der Innenstadt, die Südbrücke, die B 42 und die L 331 zwischen Königswinter und Ittenbach.

  • Samstag: Das "Protestbündnis gegen Petersberg II" hat eine Demonstration angemeldet. Um 11.30 Uhr sammeln sich die Demonstranten auf dem Kaiserplatz. Nach der Auftaktkundgebung geht der Protestzug gegen 12.45 Uhr über Am Neutor, Am Hof, Rathausgasse, Belderberg, Bertha-von-Suttner-Platz, Köln-, Adolf-, Bornheimer, Budapester und Thomas-Mann-Straße, Am Hauptbahnhof, Maximilianstraße zurück zum Kaiserplatz. Dort findet die Abschlusskundgebung statt. Die betroffenen Straßen werden zeitweise gesperrt.
  • Sonntag: Im Grand Hotel Petersberg, wo die afghanische Delegation unterkommt, gibt es am Abend einen Empfang für die Delegierten. Wegen der An- und Abfahrt der Gäste wird die L 331 zwischen B 42 und Margarethenhöhe ab dem späten Nachmittag bis in die Nachtstunden gesperrt. Die Busse sind davon nicht betroffen. Die Wanderwege bleiben geöffnet, die Fußgänger werden aber teilweise kontrolliert. Außerdem wird die Rathausgasse laut Stadtwerke Bonn von 12 bis 13 Uhr gesperrt. Ab 22 Uhr bis Montag, 10 Uhr, entfallen außerdem die Haltestellen Konrad-Zuse-Platz und Heinrich-Konen-Straße der Buslinie 606. Der Grund: Hillary Clinton und ihre Delegation wohnen im Kameha Grand Hotel.
  • Montag: Während der An- und Abfahrt der Konferenz-Teilnehmer wird die Polizei Straßen und Wege in der Nähe des WCCB zeitlich begrenzt sperren. Betroffen sind vor allem das ehemalige Regierungsviertel, die Südbrücke und Teile der Innenstadt. Auch der Rad- und Fußweg am Stresemannufer ist dann nicht passierbar. Genaue Uhrzeiten werden aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben, es handelt sich hauptsächlich um die Zeit von 7 bis 10 Uhr sowie von 16 bis 18 Uhr. Es werden zeitweise Parkverbote eingerichtet, davon betroffen sind auch die Petra-Kelly-Allee und die Charles-de-Gaulles-Straße. Außerdem wird der Rhein teilweise gesperrt. Die Polizei rät Anwohnern, Fahrten außerhalb des angegebenen Zeitraums zu planen. Falls möglich, sollte außerhalb der Sicherheitszone geparkt werden. Am besten sei es, Bus und Bahn zu nutzen, durch die Sperrungen könne es aber auch im öffentlichen Nahverkehr zu Behinderungen kommen.

Weitere Infos beim Bürgertelefon der Polizei unter der Rufnummer (0228) 15 30 30.