Marc Asbeck kauft griechische Residenz

Bonner Kaufmann will das Anwesen in der Simrockallee privat nutzen

Plittersdorf. Der Bonner Immobilienkaufmann Marc Asbeck hat offenbar ein Faible für repräsentative Gebäude, in denen einst Diplomaten und Politiker zu Hause waren. Jetzt hat er einen weiteren Prachtbau dieser Kategorie erworben: die ehemalige Residenz des griechischen Botschafters auf dem 4 000 Quadratmeter großen Areal in der Simrockallee 32.

Da sie direkt an sein Privatgrundstück anschließt, möchte er die Immobilie zunächst aufwendig sanieren, dann aber auch behalten - "für meine Familie", sagt er. Mit seiner Unterschrift unter dem Kaufvertrag sind definitiv auch Pläne vom Tisch, die auf dem Grundstück den Bau von Eigentumswohnungen vorsahen.

Marc Asbeck hat in den vergangenen Jahren im ehemaligen Parlaments- und Regierungsviertel kräftig investiert. So kaufte er an der Kurt-Schumacher-Straße die ägyptische Botschaft sowie die früheren Landesvertretungen von Hessen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und dem Saarland; ferner den Presseclub in der Heinrich-Brüning-Straße und die Landesvertretung a.D. von Rheinland-Pfalz an der Heussallee.

Die neuen Nutzer der alten Gebäude passen hervorragend ins Profil dieses prosperierenden Viertels zwischen Post-Tower und World Conference Center Bonn; das Spektrum reicht vom internationalen Kindergarten über Kunstgalerie und große Anwaltskanzlei bis zum Sitz der Holding der börsennotierten Solarworld AG seines Bruders Frank Asbeck.

Als Bauherr und Investor ist Marc Asbeck derzeit auch eine Straße weiter aktiv. Im Schatten des Towers, an der Fritz-Erler-/Winston-Churchill-Straße, entsteht der Post-Campus, in den 2 000 Mitarbeiter des Konzerns einziehen.