Nikolausmarkt Bad Godesberg

Händler ziehen gemischte Bilanz

BAD GODESBERG.  Es war vor allem der Regen, der den Händlern auf dem Nikolausmarkt in diesem Jahr zu schaffen machte. "Das Wetter war grausam", zog Stadtmarketing-Chefin Brigitte Grüll eine erste Bilanz.
Der Regen wie gestern macht den Händlern auf dem Nikolausmarkt zu schaffen. Einige klagen über Umsatzeinbußen. Foto: Axel Vogel

Und hoffte, dass sich das heute und morgen noch ändern wird, damit die Godesberger das letzte Adventswochenende zwischen Theaterplatz und Fronhofer Galeria verbringen. Was wohl am Sonntag der Fall sein wird: Dann endet der Nikolausmarkt mit dem Abglühen rund um den Theaterplatz.

Ein Besuch lohnt sich laut Grüll: "Das Angebot ist wirklich schön." So habe sich die Krippe an ihrem neuen Platz etabliert und viele Besucher angezogen. Außerdem gebe es viele verschiedene Stände. Zum ersten Mal dabei waren die Kristallerie aus Rheinbach, der Stand mit Schokoladen-Werkzeug und Verpoorten.

Außerdem seien es wieder 50 Stände gewesen - auch wenn viele Besucher den Eindruck gehabt hätten, es seien weniger geworden. "Die Stände standen weiter auseinander", sagte Grüll. Grund dafür ist das seit 2011 gültige Sicherheitskonzept. Das Argument, dass die Buden in Bonn enger aneinander stehen, zieht laut Grüll nicht. Dort nämlich könne die Feuerwehr von hinten an die Stände herankommen. "Das geht in Godesberg nicht."

Alles in allem zieht Grüll eine positive Bilanz. So soll es auch im nächsten Jahr wieder einen Nikolausmarkt unter Stadtmarketing-Regie geben. "Der Markt steht nicht zur Disposition", betonte Grüll. "Wir würden ehrlich sagen, wenn das so wäre."

Spricht man mit den Händlern, zeichnet sich ein gemischtes Bild ab. "Wir hatten Einbußen durch das Wetter", sagt Marion Röhricht, die am Bergweiler-Kindertraum-Stand Kinderkleidung verkauft. Das Geschäft sei schlechter gewesen als 2011. "Die Kosten hier sind sehr hoch.

Wir müssen mal schauen, ob und, wenn ja, wie wir im nächsten Jahr wiederkommen." Weniger Besucher ob des Regens verzeichnete auch Uwe Haas, der Süßigkeiten anbietet. "Wir sind aber nächstes Jahr wieder dabei", betont er. Genau wie in den vergangenen 19 Jahren.

Besser als im Vorjahr verkauften sich die Reibekuchen von Johann Schaak. Zufrieden mit dem Umsatz ist man am Schokoladen-Werkzeug-Stand. Auch beim Glühweinstand Anton Strauth zieht man eine positive Bilanz. "Wir haben 80 Prozent Stammgäste." Die kommen bei jedem Wetter.

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