9462 kleine und große Spender erzielen Rekordergebnis

Mit kreativen und originellen Aktionen haben viele Menschen aus Bonn und der Region die Aktion Weihnachtslicht unterstützt. Collage: Ben Stöß

Das Weihnachtslicht des General-Anzeigers unterstützt seit 1952 bedürftige Senioren in Bonn und der Region in größter Not

Liebe Spenderinnen und Spender,

im Namen des Vorstands des Vereins Weihnachtslicht danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihre großzügige Unterstützung der Hilfsaktion des General-Anzeigers; dies umso mehr, da Sie Garant für ein erneutes Rekordergebnis sind: Seit ihrer Gründung vor nunmehr 67 Jahren zeigt die Spendenkurve unserer gemeinnützigen Aktion stets nach oben.

In der - vorläufigen - Schlussbilanz unserer Kampagne 2017/2018 haben Sie uns exakt 1 238 936,67 Euro gespendet; gut 5000 Euro mehr als im Vergleichszeitraum 2016/2017. Vorläufig deshalb, weil das offizielle Geschäftsjahr erst am 30. Juni 2018 endet.

Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich, auch im Namen der rund 3000 hilfsbedürftigen Seniorinnen und Senioren in der Region Bonn, denen wir zum Weihnachtsfest mit einer finanziellen Unterstützung eine Freude bereiten konnten.

Zu dem wahrlich großartigen Ergebnis haben 9462 Spenderinnen und Spender beigetragen. Aber nicht nur sie. Denn in dem Betrag sind auch jene rund 50 000 Euro enthalten, die wir durch den Verkauf von gespendeten CDs auf dem Weihnachtsmarkt und der uns von der Deutschen Post kostenlos zur Verfügung gestellten Sonder-Briefmarken eingenommen haben; hinzu kommen Erlöse aus Stiftungen, Strafsachen und Erbschaften.

Damit können wir mit ein wenig Stolz durchaus behaupten: Das Weihnachtslicht ist nicht nur eine der größten Bürgerinitiativen der Region Bonn, sondern auch eine der erfolgreichsten.

 

Und wer hat sich alles engagiert für arme Seniorinnen und Senioren! Gerne nenne ich auch einige Institutionen und Personen, die sich bereits seit vielen Jahren für unsere Klientel ins Zeug legen: Da sind der Beueler Musikverein und der Shanty-Chor Bonn, die uns die Erlöse ihrer Benefizkonzerte überweisen; da sind das beliebte Schauspieler-Ehepaar Rudolf Kowalski und Eva Scheurer sowie der Chefarzt und Beststeller-Autor Dr. Manfred Lütz, die bei ihren stets ausverkauften Auftritten auf Gage verzichten und den Erlös spenden; da ist Contra-Kreis-Theater-Chef Horst Johanning, den man nur anrufen muss und der sofort "natürlich!" sagt, wenn wir sein Haus kostenlos für eine Veranstaltung belegen möchten.

Nicht zu vergessen unsere großzügigen "Stammkunden", die unser Spendenkonto mächtig füllen; genannt seien hier beispielhaft die Sparkasse KölnBonn, die Volksbank Köln-Bonn, das Familienunternehmen Knauber, die VR-Bank Rhein-Sieg oder die beiden TGE-Engineering-Konzerne.

Zunehmend bitten auch die Angehörigen von Verstorbenen um Spenden zugunsten des Weihnachtslichts anstelle von Blumen oder Kränzen. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank.

Zudem: Sie haben sicherlich auch beim Blick auf die Spenderliste gesehen, wie viele GA-Leserinnen und Leser nur unter N.N erscheinen wollen.

In Gesprächen mit Förderern unseres Vereins ist oft zu hören: "Wenn es das Weihnachtslicht nicht schon gäbe - spätestens jetzt müsste es erfunden werden."

In der Tat: Die Zahl derjenigen Seniorinnen und Senioren, die unseren Verein um Geld zur Linderung ihrer finanziellen Not gebeten haben, steigt kontinuierlich.

So konnten Sie in den vergangenen Wochen ja auch Berichte über Mitbürger lesen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, die tragische Schicksalsschläge oder schwere Krankheiten verkraften mussten oder müssen. Ihnen helfen zu können, ist der Zweck unseres Vereins, den wir ohne Ihre Unterstützung natürlich nicht erfüllen könnten.

Von unseren Leserinnen und Lesern hören wir auch immer wieder, dass es vornehmlich zwei Gründe sind, die sie zum Spenden animieren: Da ist zum einen die Tatsache, dass jeder gespendete Cent bei den Bedürftigen ankommt, da der Verlag des General-Anzeigers sämtliche Sach- und Personalkosten übernimmt, die bei der Organisation der Aktion anfallen.

Und zum anderen wird geschätzt, dass es Hilfsbedürftige aus der unmittelbaren Nachbarschaft sind, denen geholfen wird. Wir versichern Ihnen: So ist es.

Für heute verabschiedet sich das Weihnachtslicht-Team von Ihnen. Vorerst - denn die Aktion läuft weiter über das ganze Jahr.

Bleiben Sie uns gewogen.

Bernd Leyendecker,

Vorsitzender des Vereins Weihnachtslicht

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