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50 Jahre Rhein-Sieg-Kreis: Wir sehen uns...

Wettspargelschälen in Bornheim: Vizelandrätin Silke Josten-Schneider (2.v.l.) und die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Heller (r.) zeigen, was sie können. Landrat Sebastian Schuster (l.) schaut zu. FOTO: AXEL VOGEL

Wettspargelschälen in Bornheim: Vizelandrätin Silke Josten-Schneider (2.v.l.) und die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Heller (r.) zeigen, was sie können. Landrat Sebastian Schuster (l.) schaut zu. FOTO: AXEL VOGEL

Landrat Sebastian Schuster besuchte mit seinen Vize-Landrätinnen und seinem Vize-Landrat sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung die 19 Städte und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises. Vor Ort forderte er die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister heraus. 19 mal hieß es „Wetten, dass…“

Es begann vielversprechend: Rheinbachs Bürgermeister Stefan Raetz schaffte es nicht, 100 Kinder für eine Geocaching-Rallye durch die Stadt zu mobilisieren. So begaben sich immerhin 54 Jugendliche zu einer digitalen Schnitzeljagd durch Rheinbach – mit tatkräftiger Unterstützung des Eifelvereins und ihrer Mobiltelefone. Beim Quizduell zwischen Raetz und Schuster hatte der gastgebende Bürgermeister knapp die Nase vorn. Der Landrat spendete den Einsatz von 50 Euro für den guten Zweck – in diesem Fall den Jugendverband des Eifelvereins und die Kinderfeuerwehr.

In Hennef erlitt der Landrat eine bittere Niederlage: Seine handverlesene Fußball-Mannschaft unterlag einer Auswahl des FC Hennef 05 „knapp“ mit 2:5. Kein Wunder, denn Hennefs Bürgermeister Klaus Pipke hatte Weltmeister Wolfgang Overath als Trainer verpflichtet. Dafür konnte Landrat Sebastian Schuster beim Spargelschälen in Bornheim, als römischer Streitwagenfahrer in Neunkirchen-Seelscheid gegen Bürgermeisterin Nicole Sander sowie beim Eitorfer Rasenmäher-Grand-Prix gegen Bürgermeister Rüdiger Storch überzeugen.

In Königswinter startete Bürgermeister Peter Wirtz mit einer Gruppe von zehn Personen auf dem Petersberg die Wanderung über die sieben Berge über den Nonnenstromberg, den Großen Oelberg, den Lohrberg, die Löwenburg und die Wolkenburg zum Drachenfels. Dennoch reichte es in den Augen des Landrats nicht, dass die gewünschte Strecke mit ausreichend 50-jährigen Bürgern aus dem Stadtgebiet in der geforderten Zeit geschafft wurde: Eine weitere Bedingung war, dass je eine oder einer der 50-Jährigen auch aus den ursprünglichen sieben Gemeinden, aus denen die Stadt Königswinter vor 50 Jahren entstand, stammen musste. Nach kurzer und herzlicher Diskussion einigten sich Bürgermeister Peter Wirtz und Landrat Sebastian Schuster darauf, die Wette zwar offiziell verloren zu werten, aber dennoch beide ihren Wetteinsatz für die Häuser der Jugend zu spenden. Mit Hilfe der anwesenden Gäste wurden 330 Euro für den guten Zweck gesammelt.

In Bad Honnef nutzte Bürgermeister Otto Neuhoff seinen Heimvorteil: Als Straßenhändler verkaufte er 24 CDs „Der Sound von Honnef“, der Landrat hingegen 14. Aber auch bei dieser Aktion gab es eigentlich nur einen Gewinner – 190 Euro gingen an die Casa-Alianza-Kinderhilfe.

Ob das Geburtstagsständchen mit Rockband Value@Risk in Troisdorf, die Apfelwette in Meckenheim, das Getreidesorten-Ertasten an der Broicher Mühle in Wachtberg-Villip oder die Zuschauer-Wette in Siegburg: Der Landrat und seine Stellvertreterinnen gaben ihr Bestes für den Kreis und den guten Zweck.⋌rps

Fotos der Tour „Wir sehen uns…“ gibt es auf der Jubiläumsseite www.rhein-sieg-kreis.de/50jahre