Anzeige Experte für feine Knoten und kostbare Materialien

Manutscher Khosbakht ist Fachmann für den Verkauf von Teppichen, Gutachter für die Polizei und Versicherungen. Er und seine Familie eröffnen am kommenden Samstag, 21. April das Orientteppichhaus Manutscher in der Ennemoser Straße (ehemals Mambo).

Ein einziger Blick genügt. Schon hat Manutscher Khoshbakht die Knotentechnik analysiert, identifiziert das Muster, erkennt die Herkunftsregion und schätzt das ungefähre Alter. „Das ist eine Leidenschaft, die mich mein Leben lang begleitet. Schon immer drehte sich in meiner Familie alles um Teppiche“, erzählt der gebürtige Teheraner, der seit 1963 in Deutschland lebt und hier eigentlich Musik und Elektrotechnik studieren wollte.

Nach Stationen in Frankfurt und Köln eröffnet er jetzt gemeinsam mit Tochter, Sohn und Schwiegersohn das „Orientteppichhaus Manutscher“ in der Ennemoser Straße (ehemals Mambo) am kommenden Samstag, 21. April. Zur großen Eröffnung empfängt er seine Gäste mit Champagner und feinstem persischen Kavier. Und zur Unterhaltung wird es Auktionen, Bauchtanz und vieles mehr geben. Das Kommen lohnt sich: Teppiche, Brücken, Wandteppiche – auch in Übermaßen – findet man in dem neuen Domizil. „Wertvoll wird ein Teppich durch seine Knotenzahl, die Feinheit der Knoten, die Qualität von Wolle und Seide sowie der Farbe“, so Manutscher.

Seit Jahrhunderten wird in seiner Familie nicht nur mit Teppichen gehandelt, sondern sie werden auch selber hergestellt. Heute ist Manutscher Knüpfmeister, Fachmann für den Verkauf von Teppichen, Gutachter für Polizei und Versicherungen. Er beherrscht zudem die Kunst des Reparierens und Restaurierens. „Das bedeutet jahrelange Erfahrung – und lernen, immer wieder lernen“, ergänzt er. Denn man muss sich nicht unbedingt von einem liebgewonnen Stück trennen, nur weil es beschädigt ist, Faulstellen hat, Heizungs- oder Wasserschäden aufweist. „Wir haben ein großes Sortiment alter Wolle, sodass wir beim Ausbessern der Schadstellen nicht nur das exakte Material, sondern auch den passenden Farbton treffen“, erklärt er. Aus mehr als 126 verschiedenen Farbkombinationen wählt er die richtige Nuance aus. Antike Teppiche kann man ebenfalls getrost in seine geschickten Hände geben, wenn sie im Laufe der Zeit Schadstellen bekommen haben.

Am neuen Firmensitz mit ausreichend Kundenparkplätzen direkt vor der Tür, bietet er neben dem Verkauf der handgeknüpften Unikate und der fachgerechten Reparatur auch die Reinigung der kostbaren Stücke nach persisch-orientalischer Art an.

Die verschiedenen Webstühle, die im Ausstellungsraum an der Ennemoser Straße stehen, dienen jedoch nicht allein zur Dekoration. „Nein“, so der Fachmann. „Wir haben hier auch eine kleine Teppichschule“. Wer sich unter www.oth-manutscher.de anmeldet, der lernt für einen Monatsbeitrag von 33 Euro vom Profi nicht nur die Kunst der Knüpftechniken, sondern die Arbeit hat einen weitaus größeren Nutzen. „Das Knüpfen beruhigt und fördert gleichzeitig die geistige Vitalität.“

Da Manutscher noch immer durch seine große Familie gute Kontakte in Persien hat, importiert er direkt, fährt regelmäßig in seine Heimat und sucht dort jedes Stück persönlich aus. So ist es nicht verwunderlich, dass in seinem Geschäft ausgesuchte Kostbarkeiten liegen und hängen. Namen wie türkische Hereke mit durchschnittlich 1,5 Millionen Knoten pro Quadratmeter, Kette, Schuss und Flor aus Seide, genau wie bei Ghom. Persischer Isfahan, Korkwolle auf Seide, Nain, Keshan, Täbriz – bei Manutscher findet jeder den richtigen Teppich für seine Wohnung.

„Meine Kunden sind für mich wie Freunde und Gastfreundschaft wird bei mir groß geschrieben“, erklärt er. Daher bietet er gemeinsam mit seiner Familie nicht nur eine exzellente Fachberatung und einen außergewöhnlichen Service an, sondern Manutscher serviert dazu immer auch einen persischen Tee. ⋌img

Orientteppichhaus Manutscher
Ennemoser Straße 6

Tel.: 02 28/90 83 68 43 und 02 28/90 83 68 45
E-Mail: info@oth-manutscher.de
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag: 10-19 Uhr

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