Schmitz Baukunst GmbH

Eine besondere Beueler Firmengeschichte

Das Firmengelände der Schmitz Baukunst GmbH an der Windgassenstraße in Bonn-Beuel im Jahr 1987.

Das Firmengelände der Schmitz Baukunst GmbH an der Windgassenstraße in Bonn-Beuel im Jahr 1987.

Die Historie der Schmitz Baukunst GmbH ist eine Beueler Familiengeschichte.

Im Jahr 1966 machten sich die Industriekaufleute Manfred und Ulrike Schmitz in der Obere Wilhelmstraße im Herzen von Beuel mit ihrem Fachgroßhandel für Bodenbeläge selbstständig. Der Schwerpunkt lag damals auf den pflegeleichten PVC-Böden und – vor allem – auf Teppichböden, dem ganzflächigen textilen Bodenbelag aus Kunstfasern, der groß in Mode war. So entwickelte sich das Geschäft rasch, und bald wurden größere Räumlichkeiten gesucht, um Ausstellung, Verwaltung und Lager unterzubringen. Es folgte dann der Umzug hinter die Bahnlinie ins Gewerbegebiet an der Königswinterer Straße, Ecke Maarstraße.

Als die Firma weiter expandierte, wurde das Ehepaar Schmitz auf ein verwahrlostes Gebäude an der B 56 in Beuel-Kohlkaul aufmerksam, das schon als Zirkus-Winterquartier oder Ausbildungsstätte für die Antiterroreinheit GSG 9 des benachbarten Bundesgrenzschutzes gedient hatte, und brach lag. 1989 erwarben sie diese 9000 qm große Immobilie am damaligen Heckenweg, die für den weiteren Ausbau ihres Unternehmens ideal gelegen war, bauten auf eigene Kosten eine 150 Meter lange Erschließungsstraße und legten so die Grundlage für das heutige Gewerbegebiet Windgassenstraße.

1991 eröffneten sie hier ihren Fachgroßhandel Schmitz Baukunst. Dabei ist der Name Programm, denn Böden sind ein Baustoff, der wie kaum ein anderer geeignet ist, einem Haus Charakter, Stil und persönliche Note zu verleihen. So gehören im Selbstverständnis des Familienunternehmens hohe Qualität und Ästhetik zusammen. Vor 24 Jahren kehrte der Sohn der Unternehmer, Richard Schmitz, Bankkaufmann und bis zu diesem Zeitpunkt Objektleiter und Assistent der Geschäftsleitung eines Hamburger Großhandelsunternehmens, in den elterlichen Betrieb zurück und baut seitdem gemeinsam mit seinem Vater und dem Prokuristen Karsten Wirges das operative Geschäft kontinuierlich und mit großer Leidenschaft aus. Die Produktpalette wurde durch die hochwertigen Holzfußböden ergänzt. Und jetzt, im Jahr des 50-jährigen Bestehens, hat Familie Schmitz nochmals kräftig am Stammsitz Bonn investiert: Für zwei Millionen Euro entstand ein attraktiver Anbau in Baukastenoptik – von der B 56 aus ein strahlend weißer Blickfang – mit einer großzügigen Ausstellungsfläche auf 1200 Quadratmetern.