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Personal finden und binden

Weiterbildungen sind bei Arbeitnehmern sehr beliebt. FOTO: THINKSTOCK/FIZKES

Weiterbildungen sind bei Arbeitnehmern sehr beliebt. FOTO: THINKSTOCK/FIZKES

Um geeignete und qualifizierte Mitarbeiter für sich zu gewinnen, braucht es gerade angesichts des immer weiter um sich greifenden Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung weitaus mehr als nur ein gutes Image oder einen attraktiven Standort.

Das haben viele Unternehmen bereits erkannt und bieten ihren zukünftigen Mitarbeitern deshalb zahlreiche Benefits an, die nicht nur der Mitarbeitermotivation, sondern auch als Wettbewerbsmaßnahme dienen. Laut des aktuellen Job-Navigators des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP) stehen monetäre Anreize nach wie vor an der Spitze.

Neben Prämien, Boni und Sonderzulagen spielen Urlaubs- und Weihnachtsgeld eine große Rolle. In jeweils zwölf Prozent der im Juli analysierten Stellenanzeigen wird mit Weihnachts- und/oder Urlaubsgeld geworben. Prämien, Sonderzulagen und Gutscheine werden in 23 Prozent der Anzeigen erwähnt. Rund 7.480 Firmen bieten Provisionen und Bonuszahlungen an, was knapp drei Prozent der Stellenanzeigen betrifft. In puncto betrieblicher Altersvorsorge sind es knapp sieben Prozent. Zwei Prozent der Stellenanzeigen verweisen auf eine Mitarbeiterbeteiligung im Sinne von Aktienprogrammen oder vermögenswirksamen Leistungen und 815 Unternehmen stellen ein 13. Monatsgehalt in Aussicht.

In rund 29 Prozent aller Stellenanzeigen wird ausdrücklich auf die Möglichkeit hingewiesen, dass Mitarbeiter an Fort- und Weiterbildungen teilnehmen können. Damit liegt dieses Angebot auf dem zweiten Platz im analysierten Zeitraum. Wer darüber hinaus die Karriereleiter erklimmen will, dem eröffnen immerhin mehr als 7.600 Firmen die Chance dazu. Vor allem Young Professionals werden mit diesem Anreiz gelockt. Knapp sechs Prozent der an sie gerichteten Anzeigen beinhalten die Aussicht auf Aufstiegschancen.

Bei dem Wunsch vieler Arbeitnehmer nach flexibler Arbeitsgestaltung und der Möglichkeit, auch von zu Haus aus zu arbeiten, unterscheiden sich die Einstellungen der Unternehmen. Während fast neun Prozent der Firmen ihren zukünftigen Angestellten flexible Arbeitszeiten anbieten, sind es gerade einmal 3,3 Prozent, die Home-Office ermöglichen. ⋌ots