Ambulante Pflegedienste Zuhause liebevoll betreut

Ein guter Plfegedienst zeichnet sich durch Persönlichkeit und Nähe aus. FOTO: THINKSTOCK

Die meisten Menschen möchten, auch wenn sie älter, krank und gebrechlich werden, in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Auf die Angehörigen kommt damit eine große Last und Verantwortung zu. Für Unterstützung sorgen ambulante Pflegedienste. Aber wie findet man den richtigen?

Ein guter Pflegedienst zeigt eine hohe Service- und Informationsbereitschaft: Er beantwortet Anfragen freundlich und kompetent. Angefordertes Informationsmaterial enthält neben einem personifizierten Anschreiben Broschüren/Merkblätter/Prospekte mit Informationen zu Leistungsspektrum, Service- und Zusatzleistungen, Preisen sowie Pflegeleitbild und -konzept. Die Recherche im Internet unter „Ambulante Pflege Bonn“ bietet einen Überblick über das Angebot und den Weg zu den Homepages der einzelnen Anbieter. Tipp: Kurze Anfahrtswege sind weniger stauanfällig!

Man sollte sich aber immer auch einen eigenen Eindruck verschaffen – am besten während eines Besuchs des ambulanten Pflegedienstes zu Hause. Auf diese Weise kann die Pflegeberaterin die Person, die betreut werden soll, kennenlernen und später ein umfassendes, schriftlich formuliertes Angebot mit einem individuellen Pflegeplan machen. Außerdem informiert sie über die Kosten und berät über die Beantragung einer Pflegestufe.

Private Anbieter mit oft nur wenigen Mitarbeitern leisten durch persönliches Engagement häufig all das, was bei anderen möglicherweise nur auf dem Papier steht. Die institutionellen Anbieter, die von den Kirchen oder Wohlfahrtsverbänden betrieben werden, sind meist größer und existieren länger als die privaten. Man muss bei ihnen mit größerer Anonymität rechnen, darf dafür aber auch eine höhere Struktur- und Prozessqualität erwarten.

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines Pflegedienstes ist die Verlässlichkeit: Über Änderungen oder Verspätungen wird man rechtzeitig informiert, und man kann den Dienst rund um die Uhr erreichen – auch an Wochenenden und Feiertagen. Und viele Pflegebedürftige sind dankbar, wenn sie sich nicht an zu viele Betreuerinnen gewöhnen müssen. (ldb)

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