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Asthma: Wege in ein normaleres Leben

Leiden auch Sie immer häufiger unter Atemnotanfällen oder Luftnot?

Das, was schon viele geahnt haben, ist nun wissenschaftlich erwiesen: der allmähliche Klimawandel führt zu einer verlängerten Blühperiode und damit der Pollenbelastung.

Andererseits entwickeln etliche Menschen erstmalig im Alter von 60 Jahren oder älter Atemwegs- oder Schleimhautprobleme. Laut Weltgesundheitsorganisation wird Asthma bronchiale als eine der bedeutenden Volkskrankheiten eingestuft. Die Erkrankungshäufigkeit hierzulande beträgt 5 % im Erwachsenenalter und sogar 10 % im Kindesalter.

Verbreitet werden Birkenpollen fast überwiegend über den Wind. © Fotolia

Dabei gehört das Asthma bronchiale zu den gut behandelbaren Erkrankungen. Wichtig erscheint, beim Auftreten von Beschwerden, wie Geräuschen auf der Brust, Kurzatmigkeit oder Brustenge und wechselndem Husten, daran zu denken.

Manchmal ist auch nur eine ständige Verschleimung im Halsbereich, gelegentlich verbunden mit Räusperzwang das einzige Symptom.

Besonders Patienten mit Heuschnupfenerkrankungen oder Neurodermitis in der Vorgeschichte sollten auf diese Beschwerden achten. Daraufhin sollte eine Messung der Atemwegsparameter erfolgen. Diese kann ganz einfach beim Hausarzt mit der sogenannten Spirometrie durchgeführt werden.

Ergeben sich hierbei Auffälligkeiten oder umgekehrt, ein Normalbefund, aber mit ständigen Beschwerden, sollte eine Vorstellung beim Lungenfacharzt erfolgen.

Wir alle haben ein Ziel: Ihre Gesundheit. © Siegburgmed

Mit unserer speziellen Darstellung der Atemwegsvolumina (Bodyplethysmographie) und eventuell einer Inhalation mit Atemwegstherapeutika gelingt eine weitere Abklärung. Gegebenenfalls erfolgt auch eine weitere allergologische Austestung mittels dem Allergiehauttest (Pricktest) oder gezielten Provokationslösungen. Unter Beachtung all dieser Befunde kann in einer Vielzahl der Fälle die Diagnose gestellt und behandelt werden.

Im Gegensatz zu früher, hat sich die Therapie des Asthma bronchiale in den letzten 2 Jahren grundlegend gewandelt und es stehen eine Vielzahl verschiedener Medikamente zur Verfügung.

Wir alle haben ein Ziel: Ihre Gesundheit. © Siegburgmed

Im Vordergrund steht immer der Patient selbst und sein persönlicher Therapiewunsch. Es gibt heutzutage Medikamente, die 24 Std. lang wirken und daher nur 1-mal täglich eingenommen werden müssen. Andererseits gibt eine Auswahl an Inhalationssystemen über Pulverinhalatoren, druckgasgesteuerte Inhalatoren oder Kapselsysteme. So kann für jeden Menschen die geeignete Inhalationsform gefunden werden.

Therapieziel ist immer die Beschwerdefreiheit auch bei sportlicher Betätigung oder in der Nacht.

Dies ist insbesondere für unsere Patienten im Schulalter wichtig, denen ein "normales Aufwachsen" ermöglicht wird. Ca. 3/4 der Patienten sind unter einer adäquaten Therapie beschwerdefrei.

Daher ist es wichtig, beim Auftreten von Beschwerden frühzeitig eine Lungenfunktionsdiagnostik einzuleiten.

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