Diskussionen im Internet

Netiquette des General-Anzeigers

Diskussionsplattformen wie Facebook, aber auch die eigenen Kommentarspalten nutzt der General-Anzeiger gerne, um mit seinen Lesern zu interagieren. Dafür gibt es Regeln - die sogenannte Netiquette.

Wir möchten Ihre Meinung, Ihre Kritik, Ihr Lob und ihre Anregung erfahren und wir möchten, dass Sie Ihre Meinung zu unseren Artikel mit anderen Lesern diskutieren. Doch dafür braucht es – das lehrt die Erfahrung – einige Regeln. Denn: Die vermeintliche Anonymität des Internets lässt manchen User vergessen, dass er auch hier mit Menschen im Gespräch ist. Die wichtigste Faustregel für den Umgang miteinander auf ga-bonn.de und den Facebook-Seiten des General-Anzeigers lautet daher:

Was Sie in einem persönlichen Gespräch dem Gegenüber nicht auch direkt ins Gesicht sagen würden, hat auch in einem geschriebenen Kommentar keinen Platz.

Darüber hinaus haben wir auf Grundlage von negativen Erfahrungen der Vergangenheit und geltendem Recht folgende Regel zusammengestellt:

1 Erst lesen, dann diskutieren

Unsere Artikel werden bei Facebook durch einen kurzen Text eingeleitet. Um den beworbenen Artikel jedoch wirklich diskutieren zu können, reicht eine kurze Einleitung nicht aus. Daher sollten Sie zunächst den angebotenen Artikel auch wirklich lesen, um diesen anschließend zu diskutieren. So lassen sich Missverständnisse, die ob des Teaser-Textes oder der angezeigten Überschrift entstehen können, vermieden werden.

2 Bleiben Sie beim Thema

Kommentare sollen sich auf den Artikel bzw. auf das dort behandelte Thema beziehen. Verzichten Sie darauf, zu sehr vom Thema abzuweichen, nur so kann die Diskussion sachlich und konstruktiv verlaufen. Kritik, sowohl an textlichen Inhalten als auch an der Meinung anderer, ist dabei immer erwünscht, solange sie offen und sachlich diskutiert werden kann.

3 Respektvoller Umgang untereinander ist Pflicht

Respekt vor den Meinungen der anderen User ist wichtig und verpflichtend, soll die Diskussion sachlich und fair verlaufen. Der Ton macht gerade bei polarisierenden Themen wie Politik, Religion und Sport die Musik. „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern“, heißt es im Grundgesetz. Diese Meinung kann von der eigenen stark abweichen, was erst die Grundlage für eine spannende Diskussion legt. Hier gilt es, die o.g. Faustregel zu beherzigen.

4 Diskriminierung und Beleidigung haben keinen Platz

Freie Meinung endet dort, wo sie andere Menschen attackiert und verunglimpft. Europaweit leben Menschen unterschiedlichster politischer, religiöser und sexueller Einstellungen zusammen. Wir beim General-Anzeiger sind stolz darauf, diese Vielseitigkeit und bunte Mischung auch in unserem Haus wiederzufinden.

Beleidigende Kommentare zu Herkunft, Einstellung, Alter und Geschlecht einer Person werden daher nicht toleriert, nach Bekanntwerden kommentarlos gelöscht und können rechtliche Schritte nach sich ziehen.

5 Werbung und Spam sind nicht gestattet

Links auf externe, mit dem diskutierten Thema nicht in Zusammenhang stehende Seiten sowie Werbung in Form von Texthinweisen, Bildmaterial oder Videos sind nicht gestattet. Zuwiderhandlung wird mit der Löschung des Kommentars und bei wiederholtem Fehlverhalten mit Sperrung des Accounts sanktioniert.

6 Urheberrechte müssen eingehalten werden

Wenn Sie Artikel oder Inhalte von anderen Quellen zitieren, achten Sie darauf, dieses im Sinne des Urheberrechts zu tun. Gerade bei Bildern und/oder längeren Textstellen wird dieser Punkt oftmals missachtet, was zu rechtlichen Problemen für den General-Anzeiger führen kann. Im Zweifelsfall kann es sein, dass ein bedenklicher Kommentar von uns gelöscht werden muss.

 

Diese Regeln bilden die Grundlage für eine faire und niveauvolle Diskussion auf ga-bonn.de und auf den GA-Facebook-Seiten. Wir sind an einem offenen, respektvollen und ehrlichen Gedankenaustausch unserer User interessiert und wollen auf diesem Weg sicherstellen, dass dabei geltendes Recht und ein würdiger Umgang miteinander eingehalten werden.

Denn auch in Zukunft möchten wir kontroverse Themen auf ga-bonn.de und auf Facebook zur Diskussion stellen. Gerade für diese Themen bildet die Netiquette auch die Grundlage für etwaige Sanktionierungen. User und Beiträge, die gegen diese einfachen Regeln verstoßen, werden zunächst für die laufende Diskussion, bei wiederholtem Fehlverhalten komplett für unsere Diskussionsplattform oder den Facebook-Auftritt des General-Anzeigers gebannt. Außerdem behält sich das Online-Team vor, bei ausufernder Unsachlichkeit und Missachtung der hier aufgeführten Regeln unter einzelnen Beiträgen, diese in Gänze zu löschen, um den Moderationsaufwand weiterhin bewältigen  zu können.

Wir wünschen Ihnen interessante, anregende und jederzeit faire Diskussionen!

Ihr Team von ga-bonn.de