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Ford Kuga: Dynamischer und größer
Von Thomas Schneider
Die zweite Generation des Kuga schickt Ford ab März in der umkämpften Klasse der kompakten SUV gegen VW Tiguan, BMW X1 und Audi Q3 ins Rennen. Besonderer Gimmick: Ein Fußsensor unter der Heckschürze ermöglicht es, den Kofferraum ohne Berührung mittels einer leichten Fußbewegung zu öffnen.
Kühlergrill und Motorhaube sind beim neuen Ford Kuga zugunsten des Fußgängerschutzes angehoben worden. Die Scheinwerfer ragen weiter in die Fahrzeugseite. Foto: Hersteller
Die Preise starten bei 20 990 Euro für den 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 110 kW/150 PS. Das Einstiegsmodell gibt die Leistung über ein Sechsgang-Schaltgetriebe an die Vorderräder weiter, gleiches gilt für den schwächeren der beiden Zweiliter-Turbodiesel mit 103 kW/140 PS, der auch als Allrad-Variante verfügbar ist.
Außerdem stehen ein 1,6-Liter-Benziner mit 134 kW/182 PS und ein 120 kW/163 PS leistender Dieselmotor zur Wahl, die serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet sind. Bei der Benzin-Top-Motorisierung sorgt eine Sechsgang-Wandlerautomatik für die Kraftübertragung.
Die Selbstzünder sind wahlweise auch mit einer Sechsgang-Automatik und Doppelkupplungsgetriebe zu haben. Der Verbrauch des Kuga soll bei den Benzinern 6,6 Liter und 7,7 Liter Super auf 100 Kilometer betragen, die Diesel sollen mit 5,3 Litern und 6,2 Litern Kraftstoff auskommen (139 g CO2/km bis 179 g CO2/km).
Den Allrad-Antrieb regelt die Elektronik variabel zwischen Vorder- und Hinterachse und zwischen den Rädern der gleichen Achse. Bei normaler Fahrt auf trockenem Untergrund liegt die komplette Antriebskraft auf den Vorderrädern. Je nach Bedarf kann das System aber auch 100 Prozent des Drehmoments an die Hinterräder weitergeben.
Das Blechkleid des Kuga hat Ford im Vergleich zum Vorgänger nur leicht verändert. Kühlergrill und Motorhaube sind zugunsten des Fußgängerschutzes einige Zentimeter weiter vom Boden entfernt, dementsprechend sind die vorderen Lufteinlässe gewachsen. Scheinwerfer und Heckleuchten ragen nun weiter in die Fahrzeugseite hinein.
Bei den Außenmaßen hat der Fünftürer in der Länge um 80 Millimeter zugelegt, dafür ist er um vier Millimeter in der Breite und acht Millimeter in der Höhe geschrumpft. Der Innenraum ist übersichtlich gestaltet, die zweigeteilte Mittelkonsole beherbergt aber doch eine ganze Flut an Knöpfen und Schaltern, die etwas verwirrt.
Direkt hinter dem Schalthebel sitzen die Bedienelemente für Klimatisierung, beheizbare Scheiben oder auch die manuelle Öffnung des Kofferraums durch zwei Lüftungsdüsen. Davon abgetrennt liegt darüber das schräg zur Windschutzscheibe angeordnete Bedienfeld für die Audioanlage, die Navigation und Multimediaanwendungen.
Der Kuga ist in den Ausstattungslinien Trend und Titanium erhältlich. Zur Basisausstattung gehören unter anderem Klimaanlage, Tempomat, ein Audiosystem mit Fernbedienung und elektrische Fensterheber vorn und hinten. Ebenfalls serienmäßig sind ein Schutz gegen Fehlbetankung, geteilt umklappbare Rücksitze und ein zweifach verstellbarer Gepäckraumboden.
Die Titanium-Ausstattung beinhaltet eine Leder-Stoff-Polsterung, das sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainment-System "Sync" oder auch eine einstellbare Lendenwirbelstütze für den Fahrer. Grundlegende Sicherheitssysteme von ESP bis zu acht Airbags sind Serie. Etliche Assistenzsysteme wie Notbremssystem, Totwinkelwarner, Fahrspurassistent sind über verschiedene Ausstattungspakete erhältlich.
Artikel vom 15.02.2013
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