Lohnt ein fest eingebautes Navigationssystem?

Essen.  Den Weg finden sie alle - doch mittlerweile können Navigationsgeräte mehr als Routenplanung. Autofahrer müssen sich aber entscheiden: mobiles Navigationsgerät oder Luxusvariante?
Mobile Navigationsgerät können in mehreren Autos genutzt werden. Foto: Sebastian Widmann
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Mobile Navigationsgerät können in mehreren Autos genutzt werden. Foto: Sebastian Widmann Foto: DPA

Ab Werk fest installierte Navigationsgeräte kosten bis zu zehnmal mehr als mobile Navis. Dafür ist der Autofahrer aber weniger abgelenkt, erklärt der TÜV Nord: Feste Navis sind in die Bordelektronik eingebunden und lassen sich über Tasten im Lenkrad bedienen. Außerdem ist der Bildschirm größer. Radio oder CD werden bei Sprachdurchsagen automatisch leiser.

Mobile Navis für die Windschutzscheibe müssen mit dem Zigarettenanzünder verkabelt werden. Sie haben den Vorteil, dass die Verkehrsdaten oft aktueller sind als bei den Einbaugeräten der Autohersteller. Diese haben zwar Stauwarndienste an Bord, benötigen für Live-Daten aber extra ein spezielles GSM-Modul. Portable Navis greifen dagegen über das Mobilfunknetz auf die Bewegungsdaten von Millionen Nutzern zurück. Außerdem können Autofahrer die Geräte für mehrere Wagen nutzen.

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