Infos zu Staus und Behinderungen in Echtzeit

So funktioniert die GA-Verkehrslage

Ein Unfall sorgt aktuell für lange Staus.

So sieht die Verkehrsübersicht beim General-Anzeiger aus.

Bonn/Region. Wer schnell wissen will, ob es sich auf seiner Strecke staut, klickt auf die GA-Verkehrslage. Aber woher kommen die Stau-Infos, und warum sind sie so genau?

Nordrhein-Westfalen und die Region Köln/Bonn gehören zu den Gebieten in Deutschland, in denen es die meisten und längsten Staus gibt. Es ist daher immer ratsam, sich über aktuelle Verkehrsbehinderungen zu informieren. Zwar melden auch klassische Navigationsgeräte Staus und stockenden Verkehr - viel genauer sind die Infos jedoch im Netz, zum Beispiel beim General-Anzeiger. In Echtzeit werden hier Staus, stockender Verkehr, Unfälle und Behinderungen angezeigt - aber wie funktioniert das?

Die Verkehrs-Übersicht des GA beruht auf Googles Kartendienst Maps, der sich wie herkömmliche Navis des Global Positioning Systems (GPS) bedient, also des Standorts der Nutzer. Neben GPS greift der Dienst jedoch auch auf die Daten aller Geräte zu, die die GPS-Funktion aktiviert und die Übermittlung anonymer Standortdaten nicht deaktiviert haben.

Jeder, der sein Android-Smartphone mit Google Maps betreibt, trägt also zur weiteren Genauigkeit der riesigen Datensammlung bei, weil er automatisch und durchgehend seinen Standort übermittelt. Je mehr Nutzer vorhanden sind, desto genauer ist die Auswertung. Aus all diesen Daten werden nun in Echtzeit Bewegungsprofile erstellt, die wiederum Rückschlüsse auf die aktuelle Verkehrslage zulassen.

Die Verkehrslage in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis