Mit auffälliger Fronthaube

Chevrolet macht neue Corvette zum Mittelmotor-Renner

Kulturrevolution: Chevrolet verabschiedet sich mit der neuen Corvette Stingray vom Frontmotorkonzept und präsentiert den Kultsportler der neuen Generation als Mittelmotor-Flunder.

Kulturrevolution: Chevrolet verabschiedet sich mit der neuen Corvette Stingray vom Frontmotorkonzept und präsentiert den Kultsportler der neuen Generation als Mittelmotor-Flunder.

22.07.2019 Berlin. Der Beiname Stingray verrät viel: Die neue Corvette wirkt auf den ersten Blick durchaus anmutig, wendig und feurig wie ein Stachelrochen. Verantwortlich dafür ist vor allem eine geänderte Linienführung.

Die neue Corvette wird einen Mittelmotor erhalten. Der Abschied vom Frontmotor legt den Schwerpunkt weiter nach hinten. Das soll die Straßenlage und Fahrverhalten verbessern, teilt der Hersteller mit.

Die Produktion der Corvette Stingray will Chevrolet Ende 2019 beginnen, Preise sowie weitere Details der Europaversionen aber erst kurz vor deren Markteinführung bekanntgeben.

Vom typischen Corvette-Design mit der langen Motorhaube und dem kurzen Heck müssen sich Fans verabschieden. Der Motor wandert nach hinten und die Fahrer rücken weiter nach vorn. Eine profilierte Fronthaube, seitliche Lufteinlässe und die nach hinten in die Heckklappe abfallende Dachlinie prägen den Mittelmotor-Renner.

Unter der verglasten Heckklappe präsentiert sich der neue V8-Motor. Der Sauger leistet maximal 369 kW/495 PS und stellt maximal 637 Nm Drehmoment bereit. Die Kraft überträgt ein neues Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Von 0 auf 60 Meilen (rund 97 km/h) sprintet der Sportwagen bestenfalls unter drei Sekunden.

Weiterhin aber lässt sich das Cockpitdach abnehmen und im hinteren Kofferraum unterbringen. Dieser bietet zusammen mit dem vorderen Staufach insgesamt 357 Liter Platz für Gepäck. (dpa)