Gruppenauslosung am 11. Juli

Telekom Baskets treten wieder in der Champions League an

Topscorer mit 15 Punkten: Martin Breunig

Martin Breunig spielt auch in der nächsten Saison weiterhin in Bonn.

Bonn. Die Telekom Baskets Bonn werden wie schon in der vergangenen Saison in der Basketball Champions League antreten. Dort könnte das Team von Trainer Predrag Krunic unter anderem auf ihren Ex-Kollegen Julian Gamble treffen.

Brose Bamberg hatte bereits vor einigen Tagen aus dem Nähkästchen geplaudert, jetzt ist es auch offiziell bestätigt: Die Telekom Baskets Bonn treten auch in der kommenden Saison 2018/2019 in der Basketball Champions League (BCL) an. Anders als im Vorjahr müssen sich die Baskets jedoch nicht in einer Vorrunde qualifizieren, sondern sind eines von 26 gesetzten Teams, die direkt in die reguläre Saison starten, die am 9. Oktober beginnt.

In der vergangenen Spielzeit schied die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic knapp in der Gruppenphase aus – nur ein Sieg trennte die Baskets vom Sprung in die K.o.-Runde. Neben Bonn und Bamberg ist auch Ludwigsburg direkt qualifiziert, Bayreuth spielt die Qualifikationsrunde, aus der weitere sechs Mannschaften das 32 Teams starke Teilnehmerfeld komplettieren. Auch Ex-Baskets-Center Julian Gamble muss diesen Weg mit seinem neuen Club Nanterre 92 gehen.

Im bedeutendsten Wettbewerb des Basketballverbands Fiba Europe umfasst das Teilnehmerfeld insgesamt 56 Mannschaften, davon 19 nationale Champions, die dem aktuellen BCL-Meister AEK Athen die Krone streitig machen wollen und um das Preisgeld in Höhe von einer Million Euro spielen werden.  Gespielt wird in vier Achtergruppen, die jeweils vier besten Teams jeder Gruppe kommen weiter. Im Achtelfinale und im Viertelfinale gibt es Hin- und Rückspiele. Die verbleibenden vier Clubs nehmen dann am Final Four teil. Die Gruppenauslosung findet am 11. Juli statt.

Die Bamberger haben den Europapokal-Wettbewerb des Weltverbandes Fiba dem EuroCup vorgezogen und werden in den nächsten fünf Jahren in der Champions League antreten – selbst wenn sie sich als Meister wieder für für die Königsklasse EuroLeague qualifizieren würden. Aufgrund dieses Deals sehen die EWE Baskets Oldenburg in die Röhre, denen Bamberg so den letzten Startplatz wegschnappte. Da Bamberg den überraschenden Handel erst nach Ablauf der Bewerbungsfristen öffentlich machte, war den Niedersachsen auch eine Bewerbung für den Eurocup nicht mehr möglich, in dem jetzt Berlin, Frankfurt und Ulm antreten.