Basketball-Bundesliga

Telekom Baskets am Samstag beim Mitteldeutschen BC

BONN.  Acht Spiele entscheiden darüber, ob die Telekom Baskets Bonn in dieser Saison der Basketball-Bundesliga die Play-off-Runde erreichen oder nicht. Nachdem sich die Mannschaft von Trainer Michael Koch über Wochen auf einem Höhenflug befunden hatte und zwischenzeitlich sogar einmal auf Platz sechs der Tabelle geführt worden war, haben sie die zwei Niederlagen gegen TBB Trier und die Artland Dragons wieder aus den Play-off-Rängen katapultiert.
Noch fraglich ist der Einsatz von Jamel McLean (am Ball) im Spiel der Baskets beim Mitteldeutschen BC.
								Foto: Jörn Wolter
Noch fraglich ist der Einsatz von Jamel McLean (am Ball) im Spiel der Baskets beim Mitteldeutschen BC. Foto: Jörn Wolter

Mitverantwortlich für die Entwicklung waren die Verletzungen von Jamel McLean (Innenband-Anriss im Knie) und Benas Veikalas (doppelter Bänderriss im Fuß) sowie eine extrem hohe Belastung durch vier Spiele innerhalb von acht Tagen in Bundesliga und EuroChallenge.

Da kam Mike Koch die Pause durch das Top-Four-Turnier im BBL-Pokal gerade recht. "Die Jungs hatten von Freitag bis Sonntag Pause, um sich zu erholen und die Köpfe freizubekommen. Ab Montag haben wir wieder richtig Gas gegeben", sagte Koch. Am Samstag (19.30 Uhr, Stadthalle Weißenfels) werden die Bonner allerdings beim Mitteldeutschen BC voraussichtlich noch einmal ohne ihre beiden Verletzten auskommen müssen.

Insbesondere Benas Veikalas braucht noch Zeit zur Genesung. "Ich glaube, ich kann gegen Hagen wieder spielen", sagte der Litauer zwar mit Blick auf das Heimspiel am Mittwoch (19.30 Uhr, Telekom Dome), doch sein Coach meldete da erhebliche Zweifel an. Koch: "Ich sehe ihn frühestens im Heimspiel gegen Bamberg wieder in der Mannschaft." Das findet am 7. April statt.

"Wir haben auch schon gegen Trier mit einer verkürzten Rotation gezeigt, dass wir guten Basketball spielen können", erklärte Koch. Und im zweiten Viertelfinalspiel der EuroChallenge zwang man den Favoriten aus Samara in die Verlängerung. Koch: "Im Nachhinein können wir aber froh sein, dass wir für ein drittes Spiel nicht noch einmal nach Russland reisen mussten."

Für den 47-Jährigen wird beim MBC viel darauf ankommen, "ob wir unseren Rhythmus schnell wiederfinden." Während der Pause wurde vor allem an der Verteidigung gefeilt, die Koch für den angestrebten Erfolg beim heimstarken Tabellenzwölften, der drei Spiele in Folge gewonnen hat, als ausschlaggebend ansieht.

"Der MBC hat eine ganze Reihe von Spielern, die aus der Distanz treffen können. Denen müssen wir auf den Füßen stehen", blickte der Bonner Trainer voraus. Mit 654 Dreierversuchen ist die Mannschaft von Trainer Silvano Poropat Spitze in der Liga.

Das Hinspiel im Bonner Telekom Dome gewannen die Baskets mit 83:76, allerdings hat sich der MBC zwischenzeitlich mit Shooting Guard Osvaldo Jeanty und Center Philipp Heyden verstärkt. Die besten Schützen sind Chad Timberlake (13,0 Punkte pro Spiel), Devin Uskoski (10,1), Hördur Vilhjalmsson (9,9) und Kelly Beidler (8,7).

Weitere Informationen zu Baskets Bonn finden Sie im GA-Spezial.

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