Champions-League-Qualifikation

Schweres Los für die Telekom Baskets Bonn

Die Baskets müssen in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation antreten.

Bonn. Die Telekom Baskets Bonn müssen in der Champions League-Qualifikation gegen Bratislava oder Fribourg ran und landen bei einem Erfolg in einer Hammer-Gruppe.

Bisher haben die Telekom Baskets mit TJ DiLeo, Yorman Polas Bartolo, Bojan Subotic und Martin Breunig zwar erst vier Spieler im Kader für die neue Sasison, aber wo ihre erste Dienstreise hinführt ist jetzt (fast) klar: Die Auslosung zur Champions-League-Qualifikation hatte für die Baskets, die erst in der zweiten Qualifikationsrunde einsteigen müssen, den Sieger der Erstrundenpartie zwischen Inter Bratislava und Fribourg Olympic im Topf.

Der neue Baskets-Trainer Thomas Päch tritt entsprechend noch vor Beginn der Bundesliga-Saison am 24. September in der slowakischen Hauptstadt oder in der Schweiz an. Das Rückspiel in Bonn ist für das Wochenende 28./29. September vorgesehen. „Sowohl die Qualifikations-Auslosung als auch die mögliche Hauptrundengruppe wartet mit starken und attraktiven Mannschafen auf“, findet Baskets-Sportmanager Michael Wichterich, der die Auslosung live vor Ort in Genf am Hauptsitz des Basketball-Weltverbandes Fiba mitverfolgte.

In einer Gruppe mit Saloniki, Besiktas und Klaipeda

Denn wäre diese Hürde geschafft, werden die Brocken in Gruppe D noch gewaltiger: Da hat die Auslosung ausschließlich klangvolle Namen wie Paok Saloniki (Griechenland), Besiktas Istanbul (Türkei), JDA Dijon (Frankreich) Neptunas Klaipeda (Litauen), New Basket Brindisi (Italien) und Basket Saragossa für die Baskets vorgesehen. Dazu kommt ein weiterer Qualifikant.

„Wir wollen es auf jeden Fall in die reguläre Saison schaffen und finden, dass die möglichen Paarungen nicht einfach, aber machbar sind. Die Gruppe ist sehr homogen und für uns und unsere reiselustigen Fans nicht nur sportlich interessant.“

Eine der „Losfeen“ in Genf war übrigens der litauische Ex-Baskets-Spieler Donatas Zavackas.