Telekom Baskets Bonn

Florian Koch - Bonner bleibt Bonner

Weiter in Magenta: Florian Koch spielt auch in den nächsten beiden Spielzeiten für die Telekom Baskets.

BONN. Noch ist das Kaderfoto für die kommende Saison auf der Homepage der Telekom Baskets Bonn gepixelt. Was man aber deutlich erkennt: In der ersten Reihe trägt jemand lila Schuhe. Die Experten wissen: Florian Koch. Welcher Couleur auch immer seine Schuhe in der kommenden Saison sein werden - sein Trikot wird magentafarben sein.

Es ist noch keine komplette Basketball-Mannschaft, aber immerhin sind die Telekom Baskets nun schon zu dritt: Andrej Mangold und Dirk Mädrich haben noch einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison, Koch unterschrieb gestern für zwei weitere Jahre bis zum Sommer 2017. Das Bonner Eigengewächs geht damit ab Oktober in seine insgesamt sechste Spielzeit auf dem Hardtberg.

"Das vergangene Jahr hat Lust auf mehr gemacht. Ich freue mich darauf, auch in den kommenden zwei Saison ein Teil der Telekom Baskets Bonn zu sein", so der 1,97 Meter-Mann. "Individuell möchte ich den nächsten Schritt machen und damit meinen Teil zum mannschaftlichen Erfolg beitragen." Auch Trainer Mathias Fischer ist zufrieden, dass die Weiterverpflichtung in trockenen Tüchern ist: "Er hat sich mit ehrlicher Arbeit im Training seinen Platz in der Rotation verdient. Mit seiner Athletik und guten Basketball-Grundschule hat er sich zu einem wichtigen Teil der Mannschaft entwickelt, auf den wir auch zukünftig bauen wollen. Sein Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft, weshalb ich mich umso mehr freue, auch weiterhin mit und an ihm zu arbeiten."

Der eine nennt es "den nächsten Schritt", der andere "nicht ausgeschöpftes Potenzial": Defensive heißt das Hauptarbeitsfeld für den 23-Jährigen und seinen Coach. Fischer glaubt an Koch und Koch ist willens, sich durchzubeißen - obwohl die Spielzeit nach seinem Geschmack sicherlich etwas üppiger hätte ausfallen dürfen, hat er sich entschieden bei seinem Heimatverein zu bleiben und sich durchzubeißen.

"Florian ist ein Spieler, der sich selbst etwas beweisen will", sagt Baskets-Sportmanager Michael Wichterich. "Er ist bodenständig und in der Lage, Dinge richtig einzuordnen. Ich denke, dieser Deal macht für beide Seiten Sinn." Nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: Diese Vertragsverlängerung ist ein positives Signal für eine ganze Jugendabteilung.

Ansonsten ruht der See still. "Ich habe mit den meisten Spielern aus dem alten Team gesprochen, und dem einen oder anderen etwas angeboten", sagt Wichterich. "Aber noch ist der Markt relativ teuer, unsere exzellente Hauptrunde hat zudem Begehrlichkeiten geweckt. Aber noch werde ich nicht nervös."