Telekom Baskets Bonn

Ein Sieg fehlt noch - Mittwoch Spiel bei Hapoel Holon

BONN.  Es wäre so schön gewesen. Eigentlich hatten sich die Telekom Baskets Bonn erhofft, das heutige Spiel in der EuroChallenge bei Hapoel Holon würde bedeutungslos sein. Voraussetzung wären nach dem Sieg zum Auftakt der Vorrunde in Antwerpen drei Heimsiege gewesen.
Foto: Jörn Wolter

Nach Erfolgen gegen Holon und Tiflis waren die Bonner auf einem guten Weg, doch am vergangenen Mittwoch entführte Antwerpen im Rückspiel die Punkte aus dem Telekom Dome. 78:82 hieß es nach Verlängerung.

"Nun müssen wir aus den verbleibenden zwei Auswärtsspielen einen Sieg holen, um aus eigener Kraft sicher Zweiter in der Gruppe zu sein und die Runde der besten 16 Mannschaften zu erreichen", erklärte Trainer Michael Koch.

Gegen Antwerpen hatte Kochs Team auf den am Knie verletzten Chris Ensminger verzichten müssen und ließ einige Chancen aus, das Spiel zu entscheiden. Der Center ist heute wieder dabei, nachdem er beim 100:74 in der Basketball-Bundesliga am vergangenen Sonntag gegen Ludwigsburg beschwerdefrei war.

Telekom Baskets vs. Hapoel Holon
Eine wichtige Personalie, da die Israelis, die das Hinspiel in Bonn 78:85 verloren, mit Franklin Hassell (17,8 Punkte, 11,5 Rebounds pro Spiel) über einen herausragenden Center verfügen. Die Baskets hatten Holon lange Zeit beherrscht, ehe die Gäste - angetrieben von den Amerikanern Jerome Dyson, David Smith und Lawrence Hill - zur Aufholjagd bliesen und bis auf vier Punkte herankamen.

Eine Phase, in der die Bonner in der Verteidigung zu viel zuließen. "Wichtig ist, dass wir den Gegner von Beginn an unter Druck setzen und dann auch nicht nachlassen", sagte Koch, dessen Team im Saisonverlauf immer mal wieder Probleme mit der Defensive offenbarte und deshalb so manches Spiel verloren ging.

Fortschritte sind allerdings erkennbar. Den Ludwigsburgern zogen die Baskets mit wechselnden Verteidigungsstrategien den Zahn, wobei sie sehr häufig mit Zonendeckung operierten. In den kommenden Wochen will man das noch perfektionieren. Welche Spielart man bevorzuge, werde von dem Personal, das gerade auf dem Feld steht, abhängig gemacht.

Die Baskets im Kurzporträt
Nachdem wegen der kriegerischen Aktivitäten in Israel eine Zeit lang fraglich war, ob die Bonner die Reise überhaupt antreten würden, gibt es derzeit keine Bedenken mehr. "Wie es aussieht, ist die Lage ruhig, sonst hätten wir uns beim Weltverband um eine Verlegung des Spiels bemüht", sagte Koch vor der Abreise.

Am Dienstagmorgen ging es für die Baskets los. Auftakt einer Serie von drei Auswärtsspielen, die Bonn in der Bundesliga am Sonntag zum FC Bayern München führt, ehe dann schon am Montag die Reise nach Tiflis auf dem Programm steht, wo am Dienstag das letzte Vorrundenspiel in der EuroChallenge stattfindet.

Weitere Informationen zu Baskets Bonn finden Sie im GA-Spezial.

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