Bonn verliert 103:113 in Bremerhaven

Baskets verlieren offenen Schlagabtausch

Bonn. Gegen die Eisbären aus Bremerhaven fehlte es den Telekom Baskets Bonn am Samstagabend deutlich an Frische. Am Ende steht eine 103:113-Niederlage.

Die Partie der Telekom Baskets Bonn bei den Eisbären Bremerhaven wurde von Beginn an mit offenen Visieren geführt: Insgesamt 17 Dreier rauschten in Halbzeit eins durch die Reusen, mit einem 60:61-Rückstand gingen die Baskets in die Pause. Mit sechs Dreiern aus sechs Versuchen war Ojars Silins herausragender Akteur auf dem Feld. Als Team erreichten die Bonner eine Dreier-Quote von 75 Prozent (9/12), die Gastgeber immerhin 57 Prozent (8/14).

Im Umkehrschluss konnten beide Head Coaches alles andere als zufrieden mit der Defensivarbeit ihrer Teams sein. Pedrag Krunic tobte zeitweise wild an der Seitenlinie. Während die Eisbären als abgeschlagener Tabellendreizehnter die Meisterschaft schon abgeschrieben haben, ging es für die Baskets schließlich um wertvolle Punkte im Rennen um die begehrten Playoff-Plätze.

Nach der Halbzeit waren es aber die Eisbären, die wie befreit gegen sichtlich müde wirkende Baskets aufspielten und im dritten Viertel neun Punkte Vorsprung aufbauten (90:81). Auch im Schlussviertel wirkten die Baskets schlafmützig, während dem Gastgeber fast alles gelang. Am Ende standen 216 Punkte auf der Anzeigetafel.

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