Telekom Baskets

107:103 - Bonn schlägt Spitzenreiter Ulm nach Verlängerung

ULM/BONN.  Die Telekom Baskets Bonn bleiben im Aufwärtstrend. Nach einer attraktiven Partie, in der sich die Mannschaft von Cheftrainer Michael Koch nie aufgab, musste die Verlängerung über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Jared jordan - hier im Spiel gegen Oldenburg - war der überragende Mann in der Partie gegen Ulm.
							Foto: Jörn Wolter
Jared jordan - hier im Spiel gegen Oldenburg - war der überragende Mann in der Partie gegen Ulm. Foto: Jörn Wolter

Am Ende hatten die Baskets  beim Spitzenreiter der Basketball-Bundesliga, ratiopharm Ulm, mit 107:103 (28:25, 20:29, 21:19, 23:19, 15:11) die Nase vorn. Jared Jordan aus dem Spiel zu nehmen, hatten die Ulmer als Schlüssel zum Spiel ausgegeben – es gelang ihnen nicht. Der Bonner Spielmacher war der überragende Mann mit 22 Punkten und 10 Assists. Eine weitere zentrale Position hatte Chris Ensminger zu beackern, und der Center-Routinier bot dem Schwergewicht unter den Körben, John Bryant, glänzend Paroli.

Schon von Beginn an präsentierte sich die Partie als offensives Feuerwerk. Die Zahl der Ulmer Punkte dürfte Koch allerdings die Sorgenfalten auf die Stirn getrieben haben. Er hatte im Vorfeld der Partie gesagt, dass man wenig Chancen haben würde, wenn man Ulm 90 Punkte gestatten würde.

Aber auch wenn hinten viele Körbe fielen -- sein Team hielt offensiv mit. Der Rückstand betrug nie mehr als zehn Punkte, und Kochs Mannschaft war bissig genug, sich immer wieder heran zu arbeiten.  So war es Jordan, der den letzten Angriff der regulären Spielzeit mit dem 92:92-Ausgleich abschloss.

Die Baskets im Kurzporträt
Benas Veikalas machte dann deutlich, dass er nicht bereit war, den möglichen Erfolg beim Spitzenreiter noch einmal herzugeben. Zwar hatte Keaton Nankivil die Overtime mit zwei Punkten für die Hausherren eröffnet, doch der Litauer konterte eiskalt mit zwei Dreiern, die den Ulmern deutlich sichtbar und hörbar wehtaten. Die tobende Halle wurde stiller, und als Veikalas zwei Freiwürfe verwandelte, Patrick Ewing junior nachlegte, und Robert Vaden einen weiteren Dreier folgen ließ, war klar, dass sich die Ulmer davon nicht mehr erholen würden.

"Das ist ein Riesen-Tag für uns, ein Riesen-Spiel für die Fans, als Trainer ist man nicht ganz so glücklich, wenn man so viele Punkte kassiert. Aber meine Mannschaft ist wieder da, wo sie vom Selbstvertrauen hingehört", freute sich Koch ganz offensichtlich über den dritten Sieg in Folge nach der Erfolgen gegen Oldenburg und in Antwerpen.

ratiopharm Ulm - Telekom Baskets 103:107 (25:28, 29:20, 19:21, 19:23, 11:15)

Telekom Baskets: McCray (3), Ensminger (14), Veikalas (16/4 Dreier), Ewing jr. (15), Mangold (4/1), Thülig (dnp), Jordan (22/1, 10 Assists), Weems (10/2, 9 Rebounds), Vaden (21/), Wohlfarth-Bottermann (2)
ratiopharm Ulm: Günther (22/2, 6 Assists), Betz (4), Gausa (dnp), Jönke (2), Theis (3), Heberlein (dnp), Esterkamp (19/3), Watts (6), Schwethelm (9/1), Jeter (12/2), Nankivil (4), Bryant (22, 7 Rebounds)

Weitere Informationen zu Baskets Bonn finden Sie im GA-Spezial.

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