Regionale Tennis-Spieler erfolgreich bei Landesmeisterschaften

Annika Beck auf Rang zwei - Rheinbacher Jürgen von Ameln siegt

Köln. Das waren die erfolgreichsten Mittelrhein-Meisterschaften seit vielen Jahren für die Tennisspieler aus der Region. Bei den Damen sorgte vor allem die 13-jährige Annika Beck, gerade vom HTC SW Bonn zu BW Duisdorf gewechselt, für Aufsehen.

Die Bonnerin, bei den Spielen im Leistungszentrum in Chorweiler, an Position fünf, wurde zweimal Zweite. Im Einzel dominierte sie die topgesetzte Ex-Troisdorferin Stefanie Weinstein (Leverkusen) im Viertelfinale, warf die ebenfalls vor ihr gesetzte Anna Depenau (GW Aachen) aus dem Wettbewerb und stand dann im Finale der ehemaligen Bonnerin Bianca Cremer (Marienburger SC) gegenüber.

Die körperlich weit stärkere Lohmarerin Cremer gewann glücklich im Tiebreak des dritten Satzes. Einen weiteren zweiten Rang holte sich Annika Beck im Doppel mit Anna Depenau. Mit Alexander Mühler (BG Beuel) setzte sich bei den Herren 30 der topgesetzte Spieler durch. Bei den Herren 50 waren mit Jürgen Knoll, Dietmar Wilhelms und Gerd Hoellger (alle RW Hangelar) sowie P.H. Schillings (SP Rheinbach) gleich alle vier gesetzten Spieler aus der Region.

Keiner von ihnen aber brachte es ins Finale. In dem standen sich mit Jürgen von Ameln (SP Rheinbach) und Jörg Krieger (BW Siegburg) zwei weitere Aktive aus der Region, die alle Gesetzten eliminiert hatten. Von Ameln behielt 6:4, 6:2 die Oberhand. Bei den Herren 55 wurde Manfred Nickäs (RW Hangelar) souverän seiner Spitzenstellung gerecht.

Zusammen mit Mannschaftskamerad Norbert Walter wurde er noch Zweiter im Doppel 55/60/65. Für einen weiteren Hangelarer Erfolg sorgte der bei den Herren 60 ungesetzte Udo Schopen: Ohne Satzverlust kam er ins Finale und besiegte dort Christian Schmid-Hoberg (TF GW Bergisch Gladbach).

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