Langstreckenmeisterschaft:: Ludwig will mal unfallfrei bleiben | GA-Bonn
GA Bundesliga-Trainer mit Gewinnspiel

Langstreckenmeisterschaft:

Ludwig will mal unfallfrei bleiben

NÜRBURGRING.  Erstmals in dieser Saison nimmt der Bonner Luca Ludwig am Wochenende in einem Audi R 8 LMS des Phoenix-Teams Platz. Teamkollege bei dem vierten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird Christopher Haase sein. Ludwig, dem in diesem Jahr das Pech an den Reifen klebt, will endlich ein zählbares Ergebnis. "Wir haben die besten Voraussetzungen. Wenn es uns gelingt, ein sauberes und fehlerfreies Rennen zu fahren, sind wir auch ganz vorne dabei."

Zuletzt vom Pech verfolgt: Luca Ludwig. Foto: Ermert

Ludwigs diesjährige Starts bei den VLN-Läufen und beim 24-h-Rennen auf einem Audi R8 LMS des Raeder-Teams standen unter keinem guten Stern. Seine Mitstreiter wurden jeweils in Unfälle verwickelt und das Team musste entweder aufgeben oder wurde durch Reparaturpausen weit zurückgeworfen. Der zweite Phoenix-Audi wird von Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Marc Basseng (Neusalza Spremberg) pilotiert. Die Phoenix-Truppe verspürt anhaltend Rückenwind. Nachdem sie im vergangenen Jahr mit Martin Tomczyk überraschend die DTM gewinnen konnte, bescherte sie Audi auch den ersten Sieg beim 24-h-Rennen auf dem Nürburgring.

Die Sieganwärter aus dem Porsche-Lager werden unter anderem von Manthey und Timbuli-Racing ins Rennen geschickt. In dem bunten Timbuli-Porsche verrichtet auch Marc Hennerici seine Dienste, der bis vor kurzem in Bonn lebte. Der Exil-Bonner konnte den ersten Lauf auf dem zweiten Rang abschließen. Auch der Bonner Adam Osieka ist wieder mit von der Partie. Er wechselt sich am Steuer eines Audi TT RS der FH Köln mit den Rennamazonen Anja Wassertheurer und Daniela Schmid ab.

Beim 24-h-Rennen musste die Truppe mit einem Defekt im Antriebsstrang aufgeben. Ein Sieg und ein zweiter Rang in ihrer Klasse zeigen aber, dass die Mannschaft Potenzial hat. "Unter normalen Umständen sollten wir am Ende auch in der Gesamtwertung unter den Top 15 sein", will Osieka auch in den höheren Klassen räubern. Das Training findet wie gewohnt zwischen 8.30 Uhr und 10 Uhr statt, das Rennen zwischen 12 und 16 Uhr. Im Rahmenprogramm finden am Freitag und Samstag (Rennen: 10.25 Uhr bis 10.50 Uhr) auf der Grand-Prix-Strecke Läufe zum Formel Renault 2.0 Northern Europe Cup.

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